KSK Oberviechtach blickt aufs Jahr 2015 zurück
Als Mahner für Frieden wichtig

Hans Lößl, Michael Gebhard, Josef Schneeberger und Albert Zinkl (mit Urkunde, von links) erhielten eine Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft in der Krieger- und Soldatenkameradschaft. Dafür dankten Vorsitzender Josef Hauer und der Chef der Patenkompanie, Hauptmann Thomas Petschenka. Bilder: frd (3)
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Oberviechtach
02.02.2016
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Hans Most, Viktor Gitter, Rudolf Lohwasser und Georg Breitschafter (vorne von links) sowie (hinten von rechts) Lambert Biersl und Hans Lößl sind für besondere Verdienste in der Vereinsarbeit mit dem BKV-Ehrenkreuz ausgezeichnet worden. Den Dank der Kameradschaft sprach stellvertretender Vorsitzender Christian Schießl (hinten links) aus.

Aus dem Bayerischen Soldatenbund (BSB) ist die Krieger- und Soldaten- Kameradschaft Oberviechtach (KSK) geworden, die nach wie vor der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigungen (BKV) angehört. Treue und besondere Verdienste waren die Gründe für Ehrungen.

Die Jahreshauptversammlung der KSK Oberviechtach war im Vereinslokal Grundler gut besucht. Vorsitzender Josef Hauer konnte dazu auch einige Ehrenmitglieder begrüßen. Das Gedenken galt besonders den im Vorjahr verstorbenen Mitgliedern Hans Dietl, Johann Biegerl, Walter Prem und Ehrenmitglied Fritz Schießl.

Tendenz rückläufig


Hauer listete in seinem Tätigkeitsbericht die Aktivitäten des Vorjahres auf und konnte feststellen, dass die Krieger- und Soldatenkameradschaft mit derzeit 155 Mitgliedern, mit 9 Kriegsteilnehmern, 1 Ehrenmitglied, 13 Frauen und 132 Reservisten auch weiter rückläufig ist, weshalb sich jeder Kamerad in der KSK die Werbung neuer Mitglieder zur Aufgabe machen sollte. Mit Michael Wolf und Daniel Koch konnten in diesem Jahr bereits zwei Kameraden für den Verein gewonnen werden. Auch 2015 wurde Kameraden zu runden Geburtstagen gratuliert; Langzeitkranke und Kameraden im Alten- und Pflegeheim Oberviechtach wurden besucht. Damit zeige die KSK, dass Kameradschaft auch mit denen gepflegt wird, die bei den Aktivitäten nicht mehr dabei sein können. Es fanden vier Vorstandssitzungen und eine wieder gelungene Kirchweihfeier statt. Rudolf Lohwasser hat eine neue Chronik vom 125-jährigen Jubelfest (2001) erstellt, die dieser der Versammlung präsentierte. Interessierte können das Werk käuflich erwerben.

Die Landeswallfahrt auf Kreisebene hatte 2015 nach Oberfranken geführt; heuer geht es nach Altötting. Abordnungen nahmen an kirchlichen und weltlichen Ereignissen teil. Ein besonderes Ereignis sei immer wieder die Feier zum Volkstrauertag, so Hauer, an der leider viel zu wenig Menschen aus der Bevölkerung teilnehmen, "hätten sie dort doch die Gelegenheit, ihren Vorfahren, die für unser Land ihr Leben lassen mussten, die ihnen zustehende Ehre erweisen zu können."

60 Jahre dabei


Beim Tagesordnungspunkt "Ehrungen" sind - soweit anwesend - die Kameraden Michael Gebhard, Johann Lößl, Johann Schießl, Josef Schneebrger, Albert Zinkl und Hans Zwack für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt worden. Gar schon 60 Jahre gehört Andreas Kühner der Gemeinschaft an, ihm wird die Ehrung an anderer Stelle zuteil. Für besondere Verdienste in der Vereinsarbeit sind Hans Most, Viktor Gitter, Rudolf Lohwasser, Georg Breitschafter, Lambert Biersl und Hans Lößl mit Ehrenkreuzen der BKV von Bronze bis Gold ausgezeichnet worden.

Angesichts all dieser Erfolgsberichte und der Anerkennung für einige Mitglieder konnten Bürgermeister Heinz Weigl und der Chef der Patenkompanie, Hauptmann Thomas Petschenka, nur lobende Worte für den Traditionsverein finden. Beide stellten den hohen Stellenwert dieses Traditionsvereins heraus, der gerade in der Zeit der Kriege und Krisen als Mahner für den Frieden im eigenen Land wichtiger denn je geworden ist. "Sowohl die Soldaten der Bundeswehr als auch die Krieger- und Reservistenvereine haben ihren Anteil daran, dass wir in unserem Land nun schon über 70 Jahre in Frieden leben können", bekräftigte Heinz Weigl und Hauptmann Petschenka kündigte an, dass er im Laufe dieses Jahres die Bundeswehr verlassen werde.

KSK-Vorsitzender Josef Hauer dankte ihm dafür, dass er bei der Kameradschaft immer präsent und ein "ein guter Chef der Patenkompanie" gewesen ist.
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