Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“
„Biowasch“ löst Schmutz

Marlene Salzl und Mirjam Deml präsentierten beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren 2016" ihr natürliches Waschmittel "Biowasch" und sicherten sich den dritten Platz im Fachgebiet Chemie. Bild: lg
Vermischtes
Oberviechtach
28.04.2016
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Man kann Marlene Salzl und Mirjam Deml durchaus eine gewisse Erfahrung bei Schulwettbewerben zusprechen. Die beiden dreizehnjährigen Schülerinnen des Ortenburg-Gymnasiums punkteten zum dritten Mal in Folge beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren".

Jüngst vertraten sie die gesamte Oberpfalz im Fachgebiet Chemie beim 22. Landeswettbewerb, ausgetragen im BMW-Werk in Dingolfing. Den Weg dorthin hatten sie sich beim Regionalwettbewerb in Neumarkt gesichert, wo sie Bezirkssieger geworden waren.

82 Nachwuchsforscher aus ganz Bayern präsentierten in Dingolfing ihre Projekte. Die beiden Oberviechtacher Forscherinnen untersuchten verschiedene Naturmaterialien auf ihre Waschwirkung hin. Als gute Tenside bzw. enzymhaltige Stoffe erwiesen sich Eichelkerne, Efeublätter und Walnussschalen und als gut bleichend stellte sich die Zitrone heraus.

Die Wirkung dieser Substanzen kombinierten sie und erhielten dadurch eine Mischung, die zumindest die meisten Verunreinigungen erstaunlich sicher löste. In Dingolfing präsentierten die Mädchen ihre Arbeit äußerst gekonnt und mit einer gewissen Routine. Immerhin hatten sie es zum dritten Mal in Folge geschafft, sich für diesen Wettbewerb auf Landesebene zu qualifizieren: 2014 im Fachgebiet Arbeitswelt mit "Plitschi" - dem Wasserschutz für Hörgeräte" und 2015 im Fachgebiet Physik mit fundierten Untersuchungen zum optimalen Schleudergang der Waschmaschine. Auch dieses Mal konnten sie die Jury überzeugen und wurden mit dem dritten Platz im Fachgebiet Chemie ausgezeichnet. Betreut wurde dieses Projekt am Ortenburg-Gymnasium im Rahmen des erstmals abgehaltenen Wahlkurses "Forschen und Erfinden" von den Lehrerinnen Andrea Klug und Paula Deml.
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