Langer Weg zum Hofbräuzelt

Ein Hingucker: Das Pferdegespann mit Erntewagen des Paschervereins.
Vermischtes
Oberviechtach
20.09.2016
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Das Münchner Kindl führte am Sonntag den Trachten- und Schützenzug zur Theresienwiese an und strahlte trotz Dauerregens. Auch der Kolping-Spielmannszug Oberviechtach und der Pascherverein Schönsee versprühten gute Laune. Die Belohnung gab's dann auf der Wiesn.

/Schönsee. Regen begleitete die Traditionsveranstaltung am ersten Oktoberfestsonntag in der Landeshauptstadt fast den ganzen Tag. Trotzdem säumten wieder viele begeisterte Zuschauer zwischen der Maximilianstraße und dem Esperantoplatz die Straßen der Münchner Innenstadt.

40 Festwägen


Für die Vielfalt der im Zug beteiligten Teilnehmergruppen mit ihren bunten Trachten gab es wieder großes Lob. Der Trachten- und Schützenzug ist alljährlich einer der Höhepunkte des weltberühmten Münchner Oktoberfestes, dem größten Volksfest der Welt. Die aktiven Teilnehmer kamen heuer nicht nur aus Bayern und den anderen Bundesländern, sondern auch aus Österreich, Italien, Ungarn, Ukraine, Slowenien, Bosnien und Herzegowina. Der Zug setzte sich zusammen aus Musikkapellen, Spielmanns- und Fanfarenzügen sowie historischen Trachtengruppen. Neben den Prachtgespannen der Münchner Brauereien waren auch 40 Festwägen und Kutschen beteiligt.

Mitten in der Nacht


Schon um drei Uhr nachts machten sich die Helfer des Paschervereins Schönsee mit ihrem gesamten Pferdefuhrwerk (Gespann und Wagen des Lindauer Wirts) auf nach München, um früh genug am Aufstellungsort in der Widenmayerstraße präsent zu sein. Etwas später folgte zusammen mit dem Kolpingspielmannszug Oberviechtach auch die Fußgruppe des Paschervereins.

Pünktlich um zehn Uhr vormittags startete der Zug in der Nähe des Max-II-Denkmals, um nach einer Wegstrecke von sieben Kilometern um 12 Uhr mit der Zugspitze auf dem Esperantoplatz in der Nähe der "Wiesn" einzutreffen. Die gesamte Zuglänge wurde im Fernsehen (ARD) live ausgestrahlt, sowie in einer Aufzeichnung am Sonntagabend im Bayerischen Fernsehen. Als Dank für die Teilnahme waren alle Gruppen in ein Oktoberfestzelt auf der Theresienwiese eingeladen.

A Hendl und a Mass


Die insgesamt 60 Oberviechtacher und Schönseer feierten auf eigenen Wunsch im "Hofbräuzelt" und verspeisten auf Kosten des Veranstalters ein knuspriges Hendl zusammen mit einer Maß Bier. Etwas müde, aber trotzdem noch sehr beeindruckt vom Erlebnis des Tages, wurde die Heimreise in die Oberpfalz schon am frühen Abend angetreten.
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