Manar Suleiman flüchtete 2002 aus dem Irak nach Deutschland, jetzt ist er Bundeswehrsoldat
Paradebeispiel für Integration

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Oberviechtach
02.12.2015
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Ein Paradebeispiel für gelungene Integration ist Manar Suleiman. Seit Januar ist er Soldat beim Panzergrenadierbataillon 122 in Oberviechtach. 2002 hat er, als damals Neunjähriger, zusammen mit seiner Familie, die Flucht aus dem Irak angetreten und ist über die Türkei erst ein Jahr später in Deutschland (Bielefeld) angekommen.

Wie er uns erzählte, ist seine achtköpfige Familie in Deutschland mit offenen Armen aufgenommen und über die erste Zeit hinweg gut versorgt worden. Doch seine Familie wollte nicht vom Staat leben und strebte schnellstmöglich den Einstieg ins Berufsleben an. Nach Abschluss seiner Schul- und Ausbildungszeit, in welcher der Schwerpunkt das Erlernen der deutschen Sprache war, bewarb sich Manar Suleiman als Freiwillig Dienstleistender bei der Bundeswehr.

"Einem Staat, der eine achtköpfige Familie nach ihrer Flucht aus einem vom Krieg zerstörten Land aufnimmt und ihr alle Möglichkeiten der Integration bietet, so einem Staat möchte ich dienen und ihm durch meinen Dienst etwas zurückgeben", sagt Manar.

Einige der Geschwister von Manar Suleiman studieren. Der Obergefreite selbst hat bereits einen Antrag auf Aufnahme in die Offizierslaufbahn gestellt: "Der Deutsche Staat hat viel für mich und meine Familie getan. Mit dem Einsatz all unserer Kräfte wollen wir ihm dafür danken", sagt Manar Suleiman.
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