Marko Renner neuer Leiter der Berufsfachschule Oberviechtach
Mit Herz und Verstand zum Erfolg

Die Ehrengäste genossen sichtlich die mit Humor gewürzte Rede des neuen Schulleiters Marko Renner (am Pult). Bilder: frd (2)
Vermischtes
Oberviechtach
22.01.2016
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Wie die beiden Lehrkräfte Margareta Schieder-Beierl (links) und Maria Nutz (rechts) feststellten, könne eine "Schulleiter" aus Aluminium zwar sehr nützlich sein, doch ein Schulleiter wie Marko Renner müsse aus "echtem Holz" geschnitzt sein.

Wenn ein "Chef" mit dieser Einstellung in seine neue Aufgabe geht, kann das eigentlich nur gutgehen: Das "Wir-Gefühl" ist immer noch der entscheidende Faktor für den Erfolg. Wer als Chef dieses Gefühl blockiert, darf sich nicht wundern, wenn das Team dem Vorgesetzten die Anerkennung und die Leistung verweigert.

Mit einem sehr guten Gefühl haben am Freitag die zahlreichen Ehrengäste und die Vertreter der Schüler und des Lehrerkollegiums die Ausführungen des "neuen" Leiters der Berufsschule für Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege, Marko Renner, bei seiner offiziellen Amtseinführung verfolgt.

In der langen Reihe von Ehrengästen waren Vertreter von Behörden und Einrichtungen, der regionalen Banken, der Schulen, der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, Oberstleutnant Mario Brux, Vertreter der Polizei, Kaplan Martin Popp, die ehemalige Außenstellenleiterin, Ina von Glasow-Meier und Kollegen des Berufsschulzentrums Schwandorf, denen der "neue" Außenstellenleiter, Studienrat Marko Renner, seinen Willkommensgruß entbot.

"Burgtrio" umrahmt


Nach einem weiteren Musikstück des "Burgtrios" der städtischen Musikschule Neunburg führten die beiden Lehrkräfte Margareta Schieder-Beier und Maria Nutz durch das weitere Programm und machten in origineller Weise deutlich, dass "Schulleiter" nicht gleich "Schulleiter" ist. Sie priesen die Vorzüge der mit gebrachten "Aluminium-Schulleiter", die quer gelegt oder ausgezogen sogar helfen kann, tiefe Schluchten zu überwinden. Doch was den "Schulleiter" einer Berufsfachschule ausmacht, überließen sie doch lieber dem "neuen Chef", der sich über sein neues Amt schon vor Dienstantritt viele Gedanken gemacht hatte, und einige davon den Gästen vortrug.

So sollte ein Schulleiter immer Zeit für die Belange seines Lehrerkollegiums und seiner Schüler haben, wichtige Dinge nicht zu seiner "Geheimsache" machen, das "Wir-Gefühl" an seiner Schule stärken, den Schülern und Lehrkräften ein Mitspracherecht einräumen und mit Lob nicht sparen, da das sehr oft motivierend wirken kann. Der Leiter des Staatlichen Berufsschulzentrums "Oskar-von-Miller" Schwandorf, Oberstudiendirektor Ralf Bormann, schildert in seinem Grußwort, warum Marko Renner und niemand anders der neue Außenstellenleiter geworden sei. Bormann stellte fest, dass mit dem neuen Schulleiter ein "goldener Griff" gelungen sei. Nach sehr erfolgreichen Jahren unter Studiendirektorin Ina von Glasow-Meier, die das gesamte Schulzentrum erfolgreich vorangebracht haben, könne Marko Renner nun ein "gut bestelltes Haus" übernehmen, wofür er in jeder Hinsicht "als Kind des beruflichen Schulwesens" die besten Voraussetzungen mitbringe.

Mit Herz und Verstand


Bormann schilderte den bisherigen Werdegang des neuen Schulleiters und konnte feststellen, dass er im Gegensatz zu der vor ihm stehenden "Aluminium-Schulleiter" aus dem richtigen Holz mit Herz und Verstand geschnitzt sei. Deshalb habe er auch schnell die Karriereleiter erklommen und ihm sei bereits im Vorjahr die Leitung dieser Schule übertragen worden. In Grußworten stellten der stellvertretende Landrat, Jakob Scharf, früher selbst Lehrer, der Oberviechtacher Bürgermeister Heinz Weigl und Schülersprecherin Theresa Bucher den hohen Stellenwert der Berufsfachschule für die Region heraus.

Das "Wir-Gefühl" ist immer noch der entscheidende Faktor für ein Unternehmen, was auch für eine Schule gilt.Schulleiter Marko Renner

Sie zeigten sich optimistisch für die Zukunft der Schule, boten Marko Renner gute Zusammenarbeit an und gaben ihm und der Schule die besten Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg. Mit seiner Antrittsrede habe Renner bereits die Herzen "seines Teams", ob Lehrerkollegium oder Schüler, gewonnen.
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