Neuer Job in Reichweite
Jobbörse der Bundeswehr erleichtert Berufswahl

Auch die Bundesagentur für Arbeit aus Schwandorf war in der Kaserne vor Ort.
Vermischtes
Oberviechtach
19.03.2016
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Die Sorge um die Zukunft der Soldaten ist bei der Bundeswehr Chefsache. Das erstreckt sich auch die Zeit, wenn die Uniform endgültig abgelegt wird.

Bataillonskommandeur Oberstleutnant Mario Brux nutzte seine Verbindungen zur Wirtschaft, um den Soldaten den Übergang ins zivile Berufsleben zu erleichtern. Eine Informationsveranstaltungen mit regionalen Unternehmen und Institutionen sollte den Soldaten helfen bei der Eingliederung nach ihrer Dienstzeit. Für Brux war es bereits die zweite Jobbörse, die unter seiner Regie in der Sporthalle der Grenzland-Kaserne angeboten wurde.

Profitabel für beide


Zu dieser Jobbörse hatte der Kommandeur neben größeren und kleineren Firmen aus der Region auch Institutionen wie die Raiffeisenbank, die Agentur für Arbeit, die Polizei oder den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BfD) eingeladen. Deutlich wurde dabei auch , dass von dem Miteinander von Wirtschaft und Bundeswehr beide Seiten profitieren.

Die Wirtschaft kann auf die vorhandene berufliche Erfahrung der Soldaten, deren Kenntnisse in der Menschenführung oder in der Teamarbeit bauen. Die Zeitsoldaten haben im Gegenzug die Möglichkeit, sich bei der Bundeswehr gezielt für einen potenziellen Arbeitgeber ausbilden zu lassen. Ihr Vorteil ist es nämlich, dass sie mit der Ausbildung noch während ihrer Dienstzeit beginnen und dabei auch keine finanziellen Einbußen erleiden müssen.

Losgehen kann es, wenn das Ende der Dienstzeit absehbar ist. Verlässt der Soldat die Bundeswehr, kann der neue Chef mit einem schon etwas reiferen Arbeitnehmer rechnen. Dass dieses Miteinander von Soldaten und Wirtschaft auch im Interesse der Kommune ist, zeigte Bürgermeister Heinz Weigl durch seine Anwesenheit. Viele Soldaten bleiben nach einer fundierte Ausbildung bei den Firmen in der Region und gründen hier auch oft eine Familie.

Bis zum Vorstellungstermin


Der erste Schritt in eine solche Zukunft bot sich an den Info-Ständen, wo Zeit war für Einzelgespräche und auch mancher Termin für ein Vorstellungsgespräch vereinbart werden konnte. Diese Unterstützung ist Teil des "Attraktivitätsprogramms der Bundeswehr".
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