Oberviechtach gehört zur „Puma-Brigade“ des Heeres
Neue Schützenpanzer

Vermischtes
Oberviechtach
20.02.2016
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Auch Bataillonskommandeur Oberstleutant Mario Brux ließ es sich beim Neujahrsempfang nicht nehmen, einige weitere Gäste, vor allen Dingen aus dem militärischen Bereich namentlich zu begrüßen. Im vergangenen Jahr waren viele Herausforderungen zu meistern, bei denen Soldaten bis an ihre Belastungsgrenze herangeführt worden sind.

Flüchtlingshilfe


Schwerpunkte waren die Sicherstellung und das Bereithalten von Personal für den Einsatz in Afghanistan und für andere Krisengebiete, die Ausbildung im klassischen Gefechtsdienst der Panzergrenadiere und auch die tatkräftige Unterstützung der Flüchtlingshilfe durch über 100 Soldaten über Monate hinweg. Daneben sind zahlreiche Rekruten ausgebildet und auf ihr weiteres soldatisches Leben vorbereitet worden. "Nicht zu vergessen die Abstellungen, welche zur Sicherstellung der Auslandseinsätze geleistet werden mussten", betonte Brux, und auch der "militärische Betrieb" in der Kaserne mit Wartung und Pflege des Geräts musste sichergestellt werden.

Doch auch das Jahr 2016 wird nicht weniger fordernd sein, denn das Bataillon hat in einer vorbereitenden Ausbildung die Übernahme des neuen Waffensystems Schützenpanzer "Puma" sicherzustellen. Ende 2017 soll bereits eine "Puma-Kompanie" im Standort sein und bis Ende 2018 sollen es 44 Schützenpanzer sein. Die Panzerbrigade 12 verfügt dann über zwei Puma-Bataillone (Oberviechtach und Regen) und wird damit zur "Puma-Brigade" des Deutschen Heeres. Daneben muss auch weiterhin eine große Anzahl von Soldaten zur Flüchtlingshilfe nach Feldkirchen abgestellt werden, und es stehen Großübungen mit sieben Nationen an.

Mit einem Blick auf die Krisen und den Terror in der Welt müssten sich die Soldaten aber auch im Klaren sein, dass sich ihre "Auftragslage" kurzfristig ändern könne. Auch dann müssten sie den Anforderungen mit allen Themen der Einsatz- und Gefechtsführung vertraut sein.

Verständnis zeigen


Oberstleutnant Mario Brux bat alle Anwesenden, die Oberviechtacher Soldaten bei ihren Aufgaben zu unterstützen und Verständnis dafür zu haben, wenn das gemeinsame Miteinander hin und wieder in den Hintergrund treten muss. Denn eine fundierte Ausbildung sei immer noch die beste Lebensversicherung für die Soldaten im Einsatz.
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