Ortenburg-Gymnasium ist spitze bei Europas Informatik-Wettbewerb Nummer eins
Logisches Denken gefragt

Diese "Informatik-Biber" am Ortenburg-Gymnasium wurden für Fleiß und Können mit Urkunden und Sachpreisen belohnt. Bild: lg
Vermischtes
Oberviechtach
03.02.2016
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Das Ortenburg-Gymnasium ist spitze bei Europas Informatik-Wettbewerb Nummer eins. Deshalb gab es nicht nur Urkunden für die Schüler - dank des "Informatik-Bibers" werden auch die Schulroboter künftig schlauer sein.

Ob es nun um Freundefotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter, die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums waren eifrig beim Wettbewerb "Informatik-Biber" dabei. Es standen auch bei der neunten Auflage des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund.

18 dieser Aufgaben mussten die Teilnehmer innerhalb von 40 Minuten im Onlinewettbewerb lösen. Um erfolgreich abzuschneiden, bedarf es dabei keiner besonderen Vorkenntnisse im Bereich Informatik. Vielmehr verfolgt der Veranstalter das Ziel, den Jugendlichen die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. 716 Oberviechtacher Schüler nahmen vom 9. bis 13. November 2015 an dem mit 248 092 Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas teil. Damit zählt das Ortenburg-Gymnasium zu den 24 Schulen mit der höchsten Teilnehmerzahl aller 1381 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Das OGO wurde dafür jetzt von der Initiative "Bundesweit Informatiknachwuchs fördern" ausgezeichnet. Als Sachpreis für die hohe Teilnehmerzahl bekam die Schule Erweiterungssets für die programmierbaren Roboter, die im Projektseminar "Robotik" eingesetzt werden.

Oberstudiendirektor Günter Jehl gratulierte den 36 besten Schülern und überreichte zusammen mit dem Koordinator, Oberstudienrat Johannes Klug, die Urkunden und Sachpreise. Hervorzuheben sind die Leistungen von Isabella Danzl, Ferdinand Feldmeier, Vanessa Gruber, Veronika Hinkel, Kilian Höcherl, Samuel König, Mirjan Liebl, Christian Lohrer, Sonja Meierhöfer und Tobias Walther, die jeweils mit voller Punktzahl einen ersten Platz erreichten und als Sachpreis einen USB-Stick in Biberoptik bekamen.

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
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