Personalkarussell an der Doktor-Eisenbarth-Schule
Auf Teplitzky folgen zwei Chefs

Rektor Rudolf Teplitzky (von links) freut sich über seine Nachfolger Werner Winderl und Beate Vetterl. Schulamtsdirektor Georg Kick (rechts) informierte über die Trennung von Grundschule und Mittelschule und auch Konrektor Horst Bittner (hinten von links), Beratungsrektorin Susanne Högerl-Woog und Bürgermeister Heinz Weigl waren gestern Nachmittag beim Pressegespräch anwesend. Bild: Portner
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Oberviechtach
25.01.2016
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Minus eins, plus zwei, bleibt drei. So lautet die Rechnung für das Personalkarussell 2016 an der Doktor-Eisenbarth-Schule. Nachdem Rektor Rudolf Teplitzky Ende Juli in Ruhestand geht, wechselt 2. Konrektor Werner Winderl auf den Chefposten. Die künftig eigenständige Grundschule leitet Beate Vetterl alleine, während Winderl auf einen Stellvertreter zählen kann.

Wenn Rektor Rudolf Teplitzky im September in Ruhestand geht, ist dies nicht die einzige Konstante, die sich an der Doktor-Eisenbarth-Schule verändert (siehe Kasten). Doch zunächst ging es gestern bei einem Pressegespräch im Rektorat um die Nachfolge des Schulleiters. "Ein Kommandowechsel steht an", sagte Teplitzky in die Runde, der auch Bürgermeister Heinz Weigl und Schulamtsdirektor Georg Kick angehörten.

Weiteres Sekretariat


Die Schulabteilung an der Regierung der Oberpfalz habe die Entscheidung getroffen, welche auch einen Strukturwechsel bedeutet: Ab dem neuen Schuljahr 2016/17 sind Grundschule und Mittelschule getrennt und agieren als zwei eigenständige Schulen. Nachfolger in der Mittelschule wird der bisherige stellvertretende Konrektor Werner Winderl aus Fronhof (Gemeinde Altendorf). "Der kennt sich in meinem Büro schon aus!", sagte Teplitzky lachend und freute sich sichtlich über die Entscheidung "nach Bewerbungslage". Die Grundschule erhält ab September ein eigenes Rektorat und Sekretariat. Hier hat dann Beatrix Vetterl aus Pfreimd das Sagen, die derzeit als Rektorin in Schwarzhofen und Neukirchen-Balbini wirkt. "Ich fühle mich hier schon pudelwohl", meinte Vetterl nach einer Führung durchs Gebäude. Als große Aufgabe bezeichnete sie die Umsetzung des neuen Lehrplans, der künftig in allen vier Jahrgangsstufen gilt. "Ich durfte in den letzten zehn Jahren erleben, was eine gute Schulleitung ist", sagte Werner Winderl mit Blick auf seinen Vorgänger. Er freue sich auf die Herausforderungen an vorderster Stelle, "auch wenn Umstrukturierungen kommen und acht Kollegen in den Ruhestand gehen."

Schulamtsdirektor Georg Kick, Leiter des Staatlichen Schulamts Schwandorf sprach von einer "weitreichenden Weichenstellung für eine zukunftsfähige Schule". Das Ziel sei es, den Schulstandort Oberviechtach im nordöstlichen Bereich des Landkreises zu stärken. Ohne die Trennung in zwei eigenständige Schularten, hätte man durch den demografischen Wandel (weniger Schüler) eine Kraft in der Schulleitung (bisher zwei Konrektoren) verloren. Ebenso wie vorher Rudolf Teplitzky, richtete auch Schulamtsdirektor Kick einen Dank an die Stadt Oberviechtach und den Schulverband als Sachaufwandsträger für die sehr großzügige Ausstattung zum Wohl der Kinder. Kick sprach die gebundene und offene Ganztagsschule an und betonte, dass es auch für die neuen Lehrpläne - mit den offenen Formen des Unterrichts - genügend Förderräume gebe.

Immer "Priorität eins"


"Die Schule hat im Stadtrat immer Priorität eins", bekräftigte Bürgermeister Heinz Weigl und bot auch den "Neuen" eine gute Zusammenarbeit auf "kurzem Wege" an. Wie er betonte, stünde in der vor 25 Jahren sanierten Grundschule "baulich sehr bald wieder etwas an". Anwesend war auch Schulpsychologin Susanne Högerl-Woog, welche als Beratungsrektorin für den gesamten Landkreis zuständig ist. Abschließend überreichte Rudolf Teplitzky im Namen der DESO-Schulfamilie einen Blumengruß an seine Nachfolger und meinte: "Die Energie, die in den Blüten steckt, braucht man symbolisch auch, um eine Schule zu leiten!" Und Schulamtsdirektor Georg Kick ergänze: "Auch wenn es jetzt sehr gut läuft, hoffe ich, dass die zwei neuen Rektoren die Schule weiterentwickeln."

Im WandelWährend die Grundschule (186 Schüler) nur einen Schulleiter hat, wird der Mittelschule (280 Schüler) ein Konrektor zugeteilt. Dies wird aber nicht mehr Horst Bittner sein, der ebenso wie Rektor Rudolf Teplitzky ab August in Ruhestand geht. Dies triff ab April auch für Schulsekretärin Monika Lang und ab September für acht Lehrkräfte zu. Dazu kommt, dass schon am 1. Februar auch ein neuer Hausmeister startet. (ptr)
Die Trennung bedeutet eine weitreichende Weichenstellung für eine zukunftsfähige Schule.Georg Kick, Schulamtsdirektor
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