Pfarrer Rösl segnet drei neue Dienstfahrzeuge
Drei Flitzer für Pflege

Pfarrer Herbert Rösl segnete die drei neuen Autos der Caritas-Sozialstation im Beisein der Mitarbeiter und Ehrengäste. Die acht Krankenpflegevereine unterstützten bei der Anschaffung. Bild: Portner
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Oberviechtach
30.09.2016
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Die Mitarbeiter in der ambulanten Pflege sind viel unterwegs. 244 481 Kilometer legten die Schwestern der Caritas-Sozialstation Oberviechtach/Schönsee allein im vergangenen Jahr mit ihren zehn Dienstfahrzeugen zurück. In 2015 wurden 207 Klienten bei 38 820 Hausbesuchen betreut.

Zuverlässige Autos sind wichtig für die Sicherheit der Mitarbeiter, aber auch für die Pünktlichkeit in der häuslichen Pflege. Vorsitzender Hubert Ruml stieß deshalb bei den acht Krankenpflegevereinen im Einzugsgebiet auf offene Ohren und so konnten mit der finanziellen Unterstützung der KPVs drei neue Dienstfahrzeuge angeschafft werden. Pfarrer Herbert Rösl, stellvertretender Vorsitzender der Caritas-Sozialstation, nahm kürzlich die Segnung vor.

Dazu begrüßte Ruml auch die Vorstände der Krankenpflegevereine sowie Pflegedienstleiterin Ilona Rösch mit ihrem Team. Nach einem gemeinsamen Gebet nahm der Pfarrer die Segnung der drei "flotten Flitzer" vor. Neben zwei Daihatsu Cuore wurde ein Suzuki Swift (Allradantrieb) angeschafft, welcher besonders in den strengen Wintern im Schönseer Land gute Dienste leisten wird.

Beim Festakt war auch Sparkassen-Gebietsleiter Wunibald Zwack anwesend. Ihm dankte Hubert Ruml für eine finanzielle Unterstützung der Betreuungsgruppe für Kranke und Demente. "Die Sozialstation übernimmt die ungedeckten Kosten für die Fahrdienste. Trotz ehrenamtlicher Tätigkeit sind wir hier auf Spenden angewiesen", informierte der Vorsitzende. Die Teilnehmer werden von Zuhause abgeholt und wieder zurückgebracht; Fahrer werden noch dringend benötigt (bei Interesse im Büro in der Nunzenrieder Straße melden).

Die Betreuungsgruppe trifft sich jeden Dienstag, von 14 bis 17 Uhr im Pfarrheim. Derzeit sind es zwölf ältere Menschen, teilweise im Rollstuhl, die sich über das jahreszeitlich angepasste Programm freuen. Basteln, Singen, Spielen und natürlich der "Kaffeeklatsch" mit Brotzeit stehen hoch im Kurs. Die pflegenden Familienmitglieder freuen sich dagegen über einen freien Nachmittag.
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