Präsenz am Infostand der Polizeiinspektion - Zweiradfahrer im Fokus
Wenn die Knautschzone fehlt

Sie arbeiten für mehr Sicherheit zusammen: Karlheinz Senft (von links), Rudolf Leibl (Verkehrswacht), Michael Eckl (ADAC), Bürgermeister Martin Prey aus Niedermurach, Stefan Hörmann von der Sparkasse Oberviechtach und PI-Chef Robert Feuerer. Bild: frd
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Oberviechtach
15.09.2016
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Das Motto "Bayern mobil - sicher ans Ziel" steht das ganze Jahr hinweg für zahlreiche Aktionen, Präventionsmaßnahmen und Aufklärungsarbeit mit Kindern und Senioren. Ziel ist es, dass die Anzahl der Verkehrstoten bis in das Jahr 2020 auf 30 Prozent der bisherigen Verkehrstoten reduziert und auch die Zahl der Verletzten deutlich gesenkt wird. Polizei, Verkehrswacht, ADAC, Kommunen, Schulen und die Sparkassen arbeiten dafür in der Region eng zusammen.

Dass im Bemühen um die Sicherheit auf den Straßen nicht nachgelassen werden darf, ist beim Infostand der Polizei auf dem Marktplatz wieder einmal deutlich geworden. Anwesend waren der Dienststellenleiter der Inspektion Oberviechtach, Erster Polizeihauptkommissar Robert Feuerer und der Verkehrssicherheitsbeauftragte, Hauptkommissar Karlheinz Senft, die auf Unterstützung von den Bürgermeistern sowie von Verkehrswacht und ADAC-Ortslub zählen können. Sie alle bemühen sich, die Straßen noch sicherer zu machen, um den Menschen der Region viel Leid und Kummer nach Unfällen zu ersparen.

In diesem Jahr brachten sie den Besuchern am Stand die Aktion des Staatsministeriums näher: "Auf der Straße will ich nicht Sieger sein, sondern sicher." Gerade die Zweiradfahrer, die sehr oft auch unverschuldet zu den Verkehrsopfern zählen, standen im Fokus der Aufmerksamkeit. Denn im Gegensatz zum Auto haben sie keine "Knautschzonen".

Polizeichef Robert Feuerer dankte allen Anwesenden für das besondere Bemühen um die Verkehrssicherheit. Verkehrswacht-Vorsitzender Rudolf Leibl wies auf das wiederholt angebotene Sicherheitstraining für Auto- und Motorradfahrer hin, was noch besser genutzt werden sollte. Damit die Zahl der Verkehrsunfälle niedrig bleibt, appellierten die Anwesenden an Rücksichtnahme sowie defensive und vorausschauende Fahrweise.
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