"Scharfschützen" blicken auf Vereinsjahr zurück
Stolz auf neuen Schießstand

Langjährige, verdiente Mitglieder des Schützenvereins wurden bei der Jahreshauptversammlung geehrt. Bild: weu
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Oberviechtach
31.03.2016
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Die 100 Meter lange Schießanlage forderte viele Einsätze von den "Scharfschützen". Der Neubau war auch der Grund dafür, dass mit dem Großkalibergewehr erst ab November geschossen werden konnte. Die Spartenleiter hatten trotzdem viel zu berichten.

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte Schützenmeister Albert Kiener die Mitglieder im Schützenheim und bedankte sich gleich vorab bei den Schützendamen für die Vorbereitung von Kaffee und Kuchen. Nach dem Totengedenken, das besonders Hermann Karl galt, folgten die Berichte der Spartenleiter.

Neun Jungschützen


Christa Mauritz freute sich, dass Rita Kiener Schützenliesl geworden ist, berichtete vom Frühlings- und Sommerschießen im Gau sowie dem Weihnachtsschießen im Schützenheim und dankte den Damen für die Unterstützung. Franz Herdegen betreut gegenwärtig neun Jugendliche und vermeldete für die Sparte "Luftgewehr" gute Erfolge bei verschiedenen Schießveranstaltungen. Die Ergebnisse mit dem Kleinkalibergewehr gab Hans Heinrich bekannt.

Die Weihnachtsgans wurde von Rudolf Krippner geschossen, der auch das Albert Troppmann-Gedächtnisschießen gewann. Als Schützenkönig konnte sich Hans Heinrich beim Königsschießen qualifizieren. Gegenwärtig läuft die Gaumeisterschaft für Pistole und Revolver, verkündete Sportleiter Krippner, der auch für den verhinderten Hans Brunner sprach. Beim Rundenwettkampf, der bis zum Sommer andauert, muss zum ersten Mal die Mannschaft Oberviechtach 1 gegen Oberviechtach 2 antreten. Der Lehrgang zur Waffensachkunde wurde erfolgreich abgeschlossen.

Wegen des Baus der Schießanlage konnten Schießveranstaltungen mit dem Großkalibergewehr erst ab November angeboten werden, vermeldete Hans Strebl. Schützenmeister Kiener dankte den Spartenleitern und sprach für die gute Zusammenarbeit seinen Dank aus. Er berichtete von einem "ereignisreichen Jahr", in dem es wegen der Baumaßnahme des 100-Meter-Schießstandes viele Einsätze gegeben habe.

65 Jahre im Verein


Er erinnerte an die gelungene 125-Jahr-Feier und an die positive Außenwirkung durch die Teilnahme am Heimatfest mit einer starken Abordnung. Da die finanzielle Seite gesichert sei, könne die Baumaßnahme ohne Probleme fertiggestellt werden. Stadtrat Tobias Ehrenfried dankte den Schützen für die geleistete Arbeit. Wenn ein Verein 125 Jahre besteht, sage dies schon viel über seine Qualität aus. Den neuen Schießstand bezeichnete er als "Aushängeschild" für die Stadt.

Für langjährige Treue zu den Schützen ehrte Christoph Welnhofer verdiente Mitglieder. Marianne Köppl erhielt eine Urkunde für 25 Jahre, Markus Schießl für 35 Jahre. Peter Kraus, Hubert Reindl und Christoph Welnhofer sind seit 40 Jahren im Schützenverein. Auf 65 Jahre können Albert Ehmann und Albert Frauendorfer zurückblicken.
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