Schüler besuchen Workshop "Zivilcourage"
Mobbing und Pöbeleien

Die Teilnehmer des Workshops "Zivilcourage" erhielten von Lehrerin Anja Pongratz ein Zertifikat mit dem Auftrag, als Multiplikatoren zu fungieren. Bild: weu
Vermischtes
Oberviechtach
22.03.2016
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Zivilcourage zeigen. Wie das geht, erfuhren einige Mittelschüler in einem Workshop. Sie wurden zu Multiplikatoren ausgebildet.

Einen Schultag der besonderen Art erlebten Schüler der Arbeitsgemeinschaft "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage", der AG Streitschlichter und der Schülermitverantwortung gemeinsam mit ihrer Lehrerin Anja Pongratz. Über die Friedrich-Ebert-Stiftung waren Christina Franze und Christine Kistler von "Zivilcourage für alle" aus München angereist.

Die Schüler der Doktor-Eisenbarth-Schule suchten nach einer Definition und kamen zu dem Ergebnis: "Unter Zivilcourage versteht man ein mutiges, prosoziales Verhalten, das von Emotionen begleitet wird, mit dem Risiko negativer Konsequenzen, basierend auf unseren demokratischen Grundwerten." Beim Rollenspiel wurde schnell deutlich, dass Problemsituationen mit einfachen Mitteln entschärft werden können. Handlungsmöglichkeiten wurden beleuchtet und geübt. Zur vertieften Reflexion trug der Film "Dienstag - Gewalt in der U-Bahn" bei. Die Schüler lernten, wie man Angreifer auf Abstand halten und Körper und Stimme effektiv zum eigenen Schutz einsetzen kann. Mit dem neuen Wissen fiel es den Teilnehmern dann auch nicht mehr schwer, die gesammelten eigenen Situationen auf Möglichkeiten zur Zivilcourage hin zu überprüfen. Vom Mobbing in der Klasse über Pöbeleien auf dem Pausenhof bis hin zu den verschiedenen Formen von psychischer und physischer Gewalt wurde klar, dass manchmal ganz kleine Schritte ganz große Wirkung zeigen können.
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