Schüler des Ortenburg-Gymnasiums erforschen nachhaltige Energie
Feuer und Wasser mit Potenzial

Ausgestattet mit Schutzhelmen erkundeten die Schüler das Müllkraftwerk Schwandorf. Bilder: lg (2)
Vermischtes
Oberviechtach
10.11.2016
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Im Fach Physik geht es am Ortenburg-Gymnasium auch um die Energieumwandlung. Die Achtklässler wollten daraufhin die Hintergründe erfahren und machten sich zum Müllkraftwerk und zum Pumpspeicher Reisach auf.

Eine gesicherte Energieversorgung spielt im Leben der Menschen heute eine große Rolle. Die Gymnasiasten haben sich nun zwei Beispiele näher angeschaut und dabei auch einen Blick in einen ganz besonders großen Ofen riskiert.

Den Anstoß dazu lieferte die "Woche für Gesundheit und Nachhaltigkeit" mit dem Thema "Energie - nicht allein die Menge macht's". Die Schüler der achten Jahrgangsstufe konnten entweder das Müllkraftwerks Schwandorf besichtigen oder das Pumpspeicherkraftwerk Reisach. Diese Exkursionen sind Teil der Förderung der naturwissenschaftlichen Kenntnisse der Jugendlichen an der MINT-Excellence-Center Schule.

Im Müllkraftwerk Schwandorf konnten die Schüler des naturwissenschaftlich-technologischen Zweiges die im Unterricht vermittelten Kenntnisse zu Stoffeigenschaften und Stofftrennung in der praktischen Anwendung in der Industrie erleben. Zuerst wurden den jungen Besuchern mit den begleitenden Lehrkräften Franziska Hofstetter und Wolfgang Graf die Rahmenbedingungen des Zweckverbands Müllverwertung Schwandorf mit einem informativen Kurzfilm näher gebracht. Anschließend ging es dann in zwei Gruppen in einem Rundgang über das Werksgelände. Dabei durften die Schüler einen Blick in das Feuer eines Müllofens werfen und die neue, hochmoderne Schaltzentrale betrachten. Abschließend wurde noch ein kurzer Abstecher in die Ausbildungswerkstatt gemacht, in welcher auch Praktika absolviert werden können. Dort stellten die Auszubildenden ihre Aufgaben sowie ihren Ausbildungsstand vor.

Die Schüler des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges machten sich währenddessen mit den Lehrkräften Andrea Klug und Josef Rötzer auf den Weg nach Trausnitz, um mit Heidi Braun eine ausgiebige Führung durch das Pumpspeicherkraftwerk der Gruppe Engie-Deutschland zu erhalten. Hier wurde den Schülern sehr eindrücklich die wirtschaftliche Umsetzung der Energieumwandlung vermittelt, welche sie bereits im Physikunterricht kennengelernt hatten.

Zusammenhänge im Blick


Das Regelkraftwerk wurde vom Keller mit den drei großen Turbinen über die Darstellung der Kraftwerksanlagen im Modell bis hin zu den oberen Stockwerken mit der Schaltzentrale erkundet und in Augenschein genommen. Interessiert hinterfragten die Schüler die Zusammenhänge zwischen den erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenenergie und der Möglichkeit, deren Stromeinspeisung mittels eines Pumpspeicherkraftwerks zu regulieren.
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