Seniorenarbeit soll besser vernetzt werden
Kalender für Seniorenarbeit

Der Vorsitzende der AWO, Wilfried Neuber, erläuterte beim ersten Seniorencafé im Mehrgenerationenhaus die Ziele und Vorhaben in der Seniorenarbeit.
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Oberviechtach
22.02.2016
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"Seniorenarbeit wird bei der aktuellen demografischen Entwicklung immer wichtiger": das war der Tenor beim ersten Seniorencafé im AWO-Mehrgenerationenhaus. Die Vernetzung der bestehenden Seniorenarbeit und ein Jahreskalender für Senioren sind der nächste Schritt.

"Erklärtes Ziel beim Bau des AWO-Mehrgenerationenhauses war es, neben Kinder- und Jugendarbeit besonders auch die Seniorenarbeit zu verbessern", meinte der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Wilfried Neuber, der auch gewähltes Mitglied des Seniorenbeirates des Landkreises ist. Zum ersten Seniorencafé begrüßte er besonders den Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt, Reinhold Malzer, den VdK-Vorsitzenden Peter Fugmann und den Sprecher der Feuerwehr-Senioren, Hans Lößl.

Veränderte Ansprüche


"Wir werden immer älter und unsere Ansprüche an die Lebensqualität verändern sich damit", erläuterte Neuber. "Dazu gehören neben der passenden Infrastruktur auch angepasste Freizeit-, Fitness- und Bildungsangebote", so Neuber. Ein weiterer Baustein, um diesem Ziel gerecht zu werden, ist der aktuelle Versuch, ein regelmäßiges Seniorencafé anzubieten. Ziel sei es, dass Menschen verschiedener Generationen und Herkunft hier gemeinsame Zeit verbringen, miteinander sprechen und sich gegenseitig helfen.

Zudem sollen im Generationen-Treff alle Lebensbereiche unter einem Dach vereint werden, und die gegenseitige Unterstützung in der Gesellschaft soll verbessert werden. Geplant sind Bastelnachmittage und Brauchtumspflege sowie Förderung der Gesundheit in Form von Senioren-Gymnastik mit ausgebildeten Übungsleitern. Filmvorführungen, Referate und Bildungsangebote gehören ebenso dazu wie Ausflüge, Besichtigungen und die Organisation von Nachbarschaftshilfe. Natürlich sollen bei diesem Angebot Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen nicht vergessen werden. "In Oberviechtach ist für Senioren schon viel geboten", betonte Neuber, man könne aber einiges noch verbessern. Die fehlende Vernetzung untereinander sprach er explizit an, was auch Seniorenbeiratsvorsitzender Reinhold Malzer in seinem Grußwort bestätigte.

Barrierefreiheit im Blick


Dies habe er schon bei vielen Gesprächen und Veranstaltungen zur Sprache gebracht. Man soll sich nicht gegenseitig Konkurrenz machen, aber ein Senioren-Kalender oder eine Übersicht über seniorengerechte Veranstaltungen wäre sicher hilfreich. Malzer bot an, Vorträge über zukunftsorientiertes Wohnen zu halten oder Beratung über Barrierefreiheit zu machen. VdK-Vorsitzender Peter Fugmann und Feuerwehr-Seniorensprecher Hans Lößl stellten ihre Gruppen kurz vor und begrüßten eine Zusammenarbeit.

Mit dem Ziel, bis 2017 einen Jahresplan zu erstellen, leitete Neuber zur Diskussion über. Zwischendurch ließen es sich die Gäste bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee gut gehen. Abschließend einigte man sich auf eine Veranstaltung pro Monat und Neuber lud für Mittwoch, 16. März, um 14 Uhr zum nächsten Café ein.
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