Seniorenbeauftragter informiert über Barrierefreiheit - Treppen sichern
Schwierige Zugänge

Seniorenbeauftragter Reinhold Malzer (links) übte mit den "mutigen Buben" der Dr. Loew Soziale Einrichtungen das Überwinden von Rampen mit dem Rollstuhl. AWO-Vorsitzender Wilfried Neuber assistierte und bedankte sich für den exzellenten Vortrag. Bild: weu
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Oberviechtach
22.10.2016
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(weu) Das Senioren-Café "Ü 50" im Mehrgenerationenhaus weist ein abwechslungsreiches Programm auf. Nach dem Vortrag über zukunftsorientiertes Bauen im Frühjahr sprach der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Reinhold Malzer, diesmal über die Barrierefreiheit bei Treppen und Aufgängen, was auf großes Interesse stieß.

Malzer legte großen Wert darauf, dass dies auch junge Menschen betreffen kann, sei es bei Beinverletzungen, Schwangerschaften oder anderen Körperbehinderungen. So sollte man bei Stufen auf ausreichende Auftrittsfläche achten und diese immer mit Geländer, am besten beidseitig, sichern. Auch sind Orientierungshilfen an Stufen sinnvoll und beidseitige Geländer auch entlang von Gängen nützlich.

"Rampen mit sechs Prozent Steigung sind optimal, bei zehn Prozent dagegen wird es kritisch und ein Rollstuhl droht zu kippen", sagte Malzer. Einige mutige Gäste probierten mit dem Rollstuhl, den ein ortsansässiges Sanitätshaus zur Verfügung stellte, verschiedene Rampengefälle aus. Podeste sollten nicht länger als sechs Meter sein, ansonsten wäre ein Zwischenpodest (eineinhalb Meter) nötig. Der Referent dankte bei dieser Gelegenheit Herbert Bauer, der Rampe und Abstandshölzer hergestellt hatte und ihn als Seniorenbeauftragten unterstützt. Im Frühjahr wird Reinhold Malzer über barrierefreie Nasszellen sprechen.
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