Spendenlauf des Panzergrenadierbataillons 122 bringt 1600 Euro
Für "Lichtblicke" ins Zeug gelegt

Stolz nahmen Rektor Hubert Teplitzky (Dritter von links) und eine Abordnung der Läufer der Doktor-Eisenbarth-Schule den Siegerpokal für die meisten Starter entgegen. Ihnen sowie den teilnehmenden Kindern galt der Dank von Kommandeur Christoph Huber (Vierter von rechts) und seiner Kompaniechefs und -feldwebel. Bilder: frd (2)
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Oberviechtach
26.06.2016
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Wenn die Oberviechtacher Soldaten Geburtstag feiern, werden gleich drei Festtage für die Bevölkerung daraus. Seit 60 Jahren gibt es das Panzergrenadierbataillon 122, vor 55 Jahren begann die Geschichte der Garnison. Zum Auftakt ging's auf die Laufbahn - für einen guten Zweck floss dort der Schweiß.

Mit einem Benefizlauf für die NT-Aktion "Lichtblicke", die im Jahr 1994 durch die Redaktion in Neustadt/WN ins Leben gerufen wurde, begann der erste "Feiertag" in der Grenzlandkaserne. Der "Spendenwunsch" pro Läufer betrug zwei Euro, je nach Leistungsvermögen konnten die Teilnehmer zwei oder sechs Kilometer auf sich nehmen.

Fast 70 Jahre Altersdifferenz


Gleich beim ersten Lauf gab es ein Kuriosum: Zwischen der jüngsten Läuferin, der drei Jahre alten Abby Zierl, und dem ältesten Teilnehmer dieser Gruppe, lagen ganze 67 Jahre Altersunterschied. In den anderen Gruppen gab es teilweise packende Duelle auf der Laufbahn zu sehen, denn bei einigen Startern war die Teilnahme auch "eine Frage der Ehre". Allerdings machte die brütende Hitze des Samstagnachmittag allen Läufern zu schaffen, doch schließlich ging es ja nicht um die Leistung, sondern um den guten Zweck. Ebenfalls in Sportdress und Laufschuhe war der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Christoph Huber, geschlüpft. Nachdem er mit Tochter Lena, die zwei Kilometer lief, an den Start gegangen war, musste er mit Sohn Florian nochmals über die Sechs-Kilometer-Distanz ran. Die zweimalige Spende nahm der Kommandeur aber gerne auf sich. Bei der Siegerehrung dankte Oberstleutnant Christoph Huber allen Teilnehmern, vor allen auch seinen Soldaten, die an diesem Spendenlauf teilgenommen hatten. Den Siegerpokal für die meisten Starter gewann die Doktor-Eisenbarth-Schule mit elf Läufern. Die Soldaten des Panzergrenadierbataillons liefen und spendeten zwar auch fleißig, doch in dieser Wertung waren sie "außer Konkurrenz" angetreten. Als jüngste Läuferin bekam die dreijährige Abby Zierl - sie lief die zwei Kilometer immerhin in 17 Minuten - vom Kommandeur einen Sonderpreis überreicht.

1600 Euro "erlaufen"


Doch noch wichtiger war an diesem Tag das Spendenergebnis. Insgeheim hatte Oberstleutnant Christoph Huber auf ein Resultat von 1000 Euro gehofft. Dass es dann gleich über 1600 Euro geworden sind, erfüllte ihn mit großer Freude und Dankbarkeit gegenüber den Teilnehmern und Spendern.

Die Feierlichkeiten zum Jubiläum "60 Jahre Panzergrenadierbataillon 122 und 55 Jahre Garnison Oberviechtach" sind am Sonntag mit einem "Tag der offenen Tür" in der Grenzlandkaserne fortgesetzt worden (Bericht folgt).
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