Theaterstück "Eine verhängnisvolle Nacht" begeistert Zuschauer
"Lokalpolitiker" in Nöten

Ganz in Wahlkampf-Pose zeigen sich Landratskandidat Toni Singer (Martin Ebenhöch) und dessen Gattin Frieda (Annemarie Ruhland) beim Interview mit Journalistin Martina (Julia Gitter). Bilder: frd (2)
Vermischtes
Oberviechtach
29.12.2015
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Im Stück "Eine verhängnisvolle Nacht" erleben Darsteller und Besucher die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens. Einige, die auf der Bühne sehr hoch hinaus wollen, laufen Gefahr, ganz tief zu fallen.

Das ist heuer wieder ein Theaterstück ganz nach dem Geschmack des Publikums. Dieses kam bei der Premiere aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, vor allen Dingen auch, weil der Spezi und Parteifreund vom Herrn Bürgermeister, Erich Pfund (gespielt von Thomas Gitter), immer wieder "ein Pfund drauf setzte" und sich als viel gescheiter erwies, als es zunächst den Anschein hatte.

Mit Gesangseinlage


Vor Spielbeginn entbot der Leiter der Technik, Stefan Pronold, den zahlreich anwesenden Besuchern seinen Willkommensgruß. Er freute sich, dass er neben vielen treuen Stammgästen auch Bürgermeister Heinz Weigl mit Gattin und Kaplan Martin Popp begrüßen konnte. Ein wenig später stellte das Kolpingbühne-Gesangstrio fest, dass es im Leben oft gehörig bergauf und bergab gehen kann und man in diesem Theaterstück sehr deutlich sehen kann, "wias manchesmal laffa ko" .

Und es lief gleich zu Beginn alles schief. Der Herr Bürgermeister (Martin Ebenhöch) und sein Spezi und Parteifreund (Thomas Gitter) hatten eine "schwere Nacht" hinter sich, von der sich ein wenig später herausstellte, dass sie für beide auch sehr "verhängnisvoll" werden kann. Die Frau des Bürgermeisters (Annemarie Ruhland) will unbedingt, dass ihr Gatte Landrat wird und bis zu dieser Nacht standen seine Chancen auch nicht schlecht, denn mit der Ehe, der Moral und der Nähe zum Bürger lief alles bestens. Doch wenn die "Bürgernähe" zu wörtlich genommen wird, können daraus große Konflikte entstehen.

Wenn dann noch die tratschsüchtige Nachbarin (Rita Flierl ) und die Journalistin von der Heimatzeitung (Julia Gitter) auf diese nächtlichen Vorkommnisse aufmerksam werden, dann rückt ein möglicher Wahlkampferfolg in weite Ferne und auch die Gemeindeschreiberin (Lisa Prögler) gerät von einer Not in die andere. Als dann der Polizist (Johannes Glaser) mehrfach am Tag beim Bürgermeister ins Haus kommt und sich dort die leichtgeschürzte Olga (Martina Baumer) und der stadtbekannte Gangster Marko (Xaver Bayerl) befinden, ist das Chaos endgültig perfekt. Das Lügenhaus scheint zusammenzubrechen.

Weitere Vorstellungen


Was dann alles passiert, das sollten sich die Fans der Kolping-Bühne nicht entgegen lassen. Weitere Vorstellungen sind noch am Mittwoch, 30. Dezember, sowie am Freitag und Samstag (1./2. Januar), jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrheim. Karten gibt es im Schreibwarengeschäft Forstner oder an der Abendkasse.
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