Transplantationskoordinator Xaver Bayer zu Gast
Organspende als Unterrichtsthema

Auf Einladung von Religionslehrerin Gertraud Hutzler (rechts) referierte der Transplantationskoordinator Xaver Bayer. Bild: hfz
Vermischtes
Oberviechtach
16.02.2016
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Eine Religionsstunde der "etwas anderen Art" erlebten die 9. und 10. Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule in der Mensa. Auf Einladung von Religionslehrerin Gertraud Hutzler referierte der Transplantationskoordinator Xaver Bayer von der DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation) Region Bayern über sein breitgefächertes Tätigkeitsfeld.

Im Zug des Lehrplanthemas "Die Würde des Menschen ist unantastbar" wurden zunächst Antworten aus dem Glauben gesucht für Fragen wie "Wann fängt Leben an?", "Wann hört Leben auf?" oder "Wie stehe ich als Christ dann zur Frage der Abtreibung oder der Sterbehilfe?" Keine leichte Kost für junge Menschen, jedoch Themen, mit denen fast jeder einmal in seinem Leben konfrontiert werden wird.

Eine weitere Thematik, die in diesen Bereich zwischen "Leben und Sterben" fällt, ist die Frage nach der Organspende. Bayer beschrieb genau, wie ein geeignetes Organ seinen Empfänger erreicht, er erklärte den Unterschied zwischen Tot- und Lebendspende und stellte sich auch den kritischen Fragen nach der Warteliste, durch deren Manipulationen die Organspende in letzter Zeit in Verruf geraten ist. Nach der Beantwortung ganz konkreter Schülerfragen wie beispielsweise "Wenn einer seine Leber kaputtsäuft, bekommt der auch ein Spenderorgan?", appellierte Bayer an die Schüler: "Bildet euch eine Meinung zur Organspende und füllt einen Spenderausweis aus. Das hilft im Falle eines Unfalls Angehörigen und Ärzten ungemein weiter und ihr seid sicher, dass euer Wille hundertprozentig respektiert wird."
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