Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine" freut sich über "gute Botschaft"
Wieder Hilfslieferung in die Ukraine

Anton Grauvogl (von rechts) bleibt Vorsitzender des Vereins "Humanitäre Hilfe für die Ukraine in Bayern". Melitta Grauvogl unterstützt ihn als Schatzmeisterin und Alois Reil als stellvertretender Vorsitzender. Sonja Probst (nicht im Bild) wurde als Schriftführerin gewählt. Bild: frd
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Oberviechtach
20.12.2015
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Getreu dem Motto "gemeinsam sind wir stärker" wird es künftig nur noch einen Verein für die Ukrainehilfe in der Region geben. Die "Humanitäre Hilfe für die Ukraine in Bayern" freute sich bei der Jahreshauptversammlung über eine "frohe Botschaft" und verkündete Einzelheiten für die Hilfslieferung 2016.

-Lukahammer. Die erste "frohe Botschaft" bei der Versammlung des Vereins "Humanitäre Hilfe für die Ukraine in Bayern" im Vereinslokal "Hammerschänke" in Lukahammer war, dass man vom noch bestehenden Oberviechtacher Verein die Summe von 1500 Euro als Zuschuss für die letzten drei Hilfstransporte erhält. Damit wird auch der im kommenden Jahr geplante Gütertransport in die Ukraine finanziell unterstützt.

Lastwagen und Reisebus


Vorsitzender Anton Grauvogl dankte dem anwesenden Vorsitzenden des Oberviechtacher Vereins, Wilfried Neuber, der sich über Jahrzehnte hinweg in den Dienst für die Ukrainehilfe gestellt und viel Geld und Herzblut für die Hilfsbedürftigen in der Ukraine aufgewendet hat. Grauvogl blendete auf einen für den Verein wieder sehr erfolgreichen "Frauentag" in Stadlern zurück, da durch den Erlös aus dem dort betriebenen Verpflegungsstand die finanzielle Basis für die nächste Hilfsaktion geschaffen werden konnte.

Er übermittelte die Grüße der Freunde aus der Ukraine und berichtete einige Einzelheiten vom Hilfstransport im September 2015, womit einige Not gemildert werden konnte. Im kommenden Jahr ist wieder - verbunden mit einer Hilfslieferung über eine Speditionsfirma - eine Busfahrt in die Ukraine geplant, an der auch Nichtmitglieder teilnehmen können. Wie Vorsitzender Grauvogl berichtete, ist die von der Firma Irlbacher in Schönsee zur Verfügung gestellte Garage schon wieder mit Gütern belegt, darunter 8 Krankenbetten, 15 Rollatoren, 12 Rollstühle, 8 Krankenstühle und viel medizinisches Gerät, dass wegen der Kriegshandlungen in der Ukraine besonders notwendig gebraucht wird.

Friedhof bereitet Sorgen


Durch den guten Erlös aus dem "Frauentag" und die Spende aus dem Oberviechtacher Verein war die Kassenbilanz positiv. Doch da die Hilfe für die Ukraine auch künftig weitergehen soll, ist der Verein weiterhin für jede Unterstützung dankbar. Sorgen bereitet derzeit der deutsche Soldatenfriedhof in Broniki. Hier müssen dringend einige schadhafte Bäume saniert werden, wofür mehrere Tausend Euro nötig sein werden. Wilfried Neuber hat sich diesbezüglich schriftlich an die "Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V." gewandt, die den Friedhof vor einigen Jahren übernommen hat. Neuber bat darum, die Sanierung der Bäume zu veranlassen und auch die Kosten dafür zu übernehmen. Bei der Neuwahl erhielt Anton Grauvogl wieder das Vertrauen als Vorsitzender, er wird von Alois Reil vertreten. Schriftführerin bleibt Sonja Probst und Schatzmeisterin Melitta Grauvogl.

"Aus" am 28. Dezember


Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins "Humanitäre Hilfe für die Ukraine - Altlandkreis Oberviechtach" wurde die Auflösung beschlossen. Nachdem jedoch nicht die erforderliche Anzahl von vier Fünftel der Mitglieder anwesend war, wurde die "Auflösungsversammlung" für Montag, 28. Dezember, um 18 Uhr, im "Mehrgenerationenhaus" am Sandradl anberaumt.

Dort wird dann das Ende auch ohne Anwesenheit einer bestimmten Mitgliederzahl möglich sein. Anschließend werden die nötigen "Liquidatoren" bestellt, welche die Vereinsauflösung formell abwickeln müssen. Der bei dieser Versammlung gefasste Beschluss über die Verwendung des Vereinsvermögens, muss dann noch vom Finanzamt "abgesegnet" werden.
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