VG Oberviechtach stellt Haushalt auf
Umlage „spielt“ im Mittelfeld

Die Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft tagten unter dem Vorsitz von Bürgermeister Norbert Eckl (links), um mit Verwaltungsleiter Anton Brand (Zweiter von links) den Haushalt 2016 abzusegnen. Bild: weu
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Oberviechtach
18.04.2016
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Der Haushalt 2016 der Verwaltungsgemeinschaft steht. Gestützt wird dieser durch die Umlage der vier Mitgliedsgemeinden mit rund 840 000 Euro, was für die 5200 Einwohner jeweils 161,50 Euro bedeutet. Bevor der Beschluss gefasst wurde, erläuterte der Kämmerer die gestiegenen Kosten.

Zur Sitzung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft trafen sich die Bürgermeister Hubert Zwack (Gleiritsch), Martin Prey (Niedermurach), Norbert Eckl (Teunz) und Bürgermeisterin Sonja Meier (Winklarn) sowie Vertreter der Gemeinderäte im Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft. Der Vorsitzende Norbert Eckl begrüßte auch Verwaltungsleiter Anton Brand und Kämmerer Sebastian Höcherl.

Geordneter Rahmen


Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Haushalt 2016, den Sebastian Höcherl erläuterte. Der Haushaltsplan für 2016 schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 1 044 284 Euro, im Vermögenshaushalt mit 65 000 Euro ab, Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen. Der Einnahmebedarf des Verwaltungshaushalts wird im Wesentlichen durch die Verwaltungsumlage gedeckt. Diese bemisst sich nach der Zahl der Einwohner der Mitgliedsgemeinden, sie beträgt insgesamt 840 000 Euro. Das bedeutet für die 5200 Einwohner der Verwaltungsgemeinschaft je 161,50 Euro.

Trotz des Anstiegs um 7,90 Euro gegenüber dem Vorjahr liege man damit im Mittelfeld, betonte Höcherl. Weiter stehen noch die Finanzzuweisung, Verwaltungsgebühren und die Erstattungsbeiträge für die Mitverwaltung der Schulverbände und des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Schneeberger Gruppe zur Verfügung.

Den Einnahmen stehen die Ausgaben gegenüber, von denen der Personalaufwand den größten Posten (877 000 Euro) darstellt. Der durch die Einnahmen nicht gedeckte Finanzbedarf, das Umlagesoll, zur Finanzierung von Ausgaben im Vermögenshaushalt wird auf 35 000 Euro festgesetzt und beträgt pro Einwohner 6,70 Euro. Höcherl zog Fazit: "Der Haushalt bewegt sich in geordnetem Rahmen." Das Gremium stimmte dem Finanzplan und dem zugrunde liegenden Investitionsprogramm für 2015 bis 2019 einstimmig zu.

Auch der Haushaltsplan und die Satzung 2016 erhielten die volle Zustimmung. Bürgermeister Eckl bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit und leitete zur nichtöffentlichen Sitzung über.
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