Volkstanz lockt wieder 160 Gäste an
Tanzen bis die Sohlen glühen

Vermischtes
Oberviechtach
02.12.2015
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Tanzen ist gesund und dient nicht nur als Gehirnjogging, es bringt Herz und Kreislauf in Schwung. Und Studien belegen, dass Tanzen sogar Alterungsprozesse verlangsamen kann. Darüber hinaus ist es ein erhebendes Gefühl, mit seinem Partner über das Tanzparkett zu gleiten, noch dazu im Takt einer bodenständigen Tanzbodenmusi' wie der "Vöichtacher Rucksack-Musi".

Einen derartigen Hochgenuss an Lebensfreude konnten wieder zahlreiche Besucher der Volkstanzveranstaltung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) erleben. Schon seit 19 Jahren organisiert Christa Bösl vom Obst- und Gartenbauverein Oberviechtach in Zusammenarbeit mit den "Oberpfälzer Volksmusikfreunden" (OVF) den Herbsttanz.

160 Gäste - teilweise von weit her - folgten der Einladung. So reisten Tanzpaare aus Lauf an der Pegnitz und aus Steinsberg nahe Regensburg an.

Diese jetzt achtköpfige "Vöichtacher Rucksack-Musi" gibt es seit neun Jahren, als sich der gebürtige Oberviechtacher Alwin Heim im Hause Niebauer ganz privat mit Freunden aus der Stadtkapelle zum Musizieren traf. Das gemeinsame Interesse richtete sich dabei auf die echte bayerische und bodenständige Blasmusik. Immer wieder trafen sich die Musikanten aus Leidenschaft zur Musik, und mittlerweile ist daraus eine gefragte "Tanzlmusik" geworden. Den Beweis dafür lieferten sie in der Mehrzweckhalle, als sie nach dem Eröffnungstanz, dem sogenannten "Auftanz" bis weit nach Mitternacht fast nonstop aufspielten und zum Tanzen animierten. Dabei wurde kein Schwierigkeitsgrad der Tanzschritte umgangen, sodass vom schönen Wiener Walzer, bis zum Zwiefachen, von der Polka bis zum Schottisch alles dabei war, was unter dem Begriff "bodenständig" einzuordnen war.

Dabei kamen aber auch die sogenannten Figurentänze, bzw. die Wechseltänze nicht zu kurz, wie zum Beispiel die Kreuz- und die Sternpolka oder der "Siebenschritt". Damit sich die Tanzpaare darauf einstellen konnten, wurden die Musikstücke jeder Tanzrunde vorher auf einer Tafel bekannt gegeben. Bemerkenswert war die Vielfalt der unterschiedlichen Musikstücke, wofür die Kapelle mit viel Applaus belohnt wurde.

Eine Augenweide waren auch die zahlreichen Dirndlkleider, wozu auch die eine oder andere Lederhose gut passte. In den (kurzen) Tanzpausen sorgten die fleißigen Helfer des Vereins für eine gute Bewirtung.
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