Weiterbildung durch Oberpfälzer Schützenbund in Thanstein - Zehn Grundregeln für Umgang mit ...
Schießwarte frischen Kenntnisse auf

Die erfolgreichen Teilnehmer des Schießwartlehrgangs mit Referent Alois Obermeier (links oben) und Gauschützenmeister Manfred Muck (rechts oben). Bild: dl
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Oberviechtach
12.10.2016
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Oberviechtach/Thanstein. Der Oberpfälzer Schützenbund richtete eine Aus- und Weiterbildung für Schießwarte aus. Im Wintergarten Café wurden die ehrenamtlichen Funktionäre und Schützen durch Referent Alois Obermeier geschult und bestanden erfolgreich die Prüfung.

Das Lehrgangsangebot nutzen 18 interessierte Männer und Frauen aus den Vereinen Pirkhof, Weiding, Schönsee, Gaisthal, Thanstein und Prackendorf. Die Teilnehmer frischten ihre Kenntnisse auf oder erwarben die Lizenz zum Schießwart neu. Gauschützenmeister Manfred Muck stellte zunächst den Referenten Alois Obermeier vor. Der Gesetzgeber schreibt jedem Schießstandbetreiber vor, eine oder mehrere verantwortliche Aufsichtspersonen für das Schießen zu bestellen. Das eingesetzte Fachpersonal wird als Aufsicht oder als Schießleiter auf den Schießständen benötigt.

Die Aufsichtsperson muss die erforderliche Sachkunde besitzen und mindestens 18 Jahre alt sein. Die Ausbildungsgebiete umfassten das Waffenrecht und die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes. Ausführlich ging Obermeier auf Begriffe im Umgang mit Waffen und Munition ein. Dabei erklärte er besonders den Unterschied von Erwerb, Besitz, Überlassen, Führen, Verbringen, Schießen und Mitnahme von Waffen. "Schusswaffen sind Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung, zur Signalgebung, zur Jagd, zur Distanzinjektion, zur Markierung, zum Sport oder zum Spiel bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden", so Obermeier.

Weitere Themen waren die Handhabung der Sportgeräte sowie die Aufbewahrung von Waffen und Munition. In die Benutzung von Schießstätten, das Schießen außerhalb von Schießstätten und in das Notwehr- und Notstandsgesetz wurde eingewiesen.

Alois Obermeier beantwortete viele Fragen und informierte über rechtliche Bestimmungen des Waffengesetzes. Ausführlich ging er auf die zehn Grundregeln für den Umgang mit Waffen und Munition, sowie auf vom Schießsport ausgeschlossene Schusswaffen ein. Im zweiten Teil der Schießwartausbildung vermittelte er den Aufbau, die Handhabung und die umfangreiche Regelkunde der neuen Sportordnung. Bestandteil seiner Ausführungen waren die vielfältigen Aufgaben einer Standaufsicht und des Schießleiters. Während der Ausbildung konnte Alois Obermeier viele Fragen beantworteten und Negativbeispiele nennen.
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