Alten- und Pflegeheim setzt auf Fortbildung und langjährige Mitarbeiter
Versorgungsniveau steigt weiter

Geschäftsführer Karl-Heinz Stoppa sparte nicht mit Lob und zeichnete langjährige Mitarbeiterinnen aus. Heim- und Pflegedienstleiterin Katharina Schneider (ab Zweite von links) stellte sich zusammen mit Melanie Weber, Verwaltungsleiterin Michaela Mösbauer, Regina Augustin, Monika Bauer, Natalia Schwarz, Renate Scherr sowie stellvertretender Pflegedienstleiterin Anneliese Deyerl zum Erinnerungsbild auf. Bild: bgl
Wirtschaft
Oberviechtach
21.12.2015
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Über eine optimale Belegung des Alten- und Pflegeheimes sowie von einer Warteliste beim "Betreuten Wohnen" berichtete Geschäftsführer Karl-Heinz Stoppa auf der Personalversammlung. Sein Kompliment galt dabei den engagierten Mitarbeitern, wobei sich einige auch über eine Ehrung freuen durften.

In seinem Jahresrückblick wies Karl-Heinz Stoppa auf die optimale Belegung der vollstationären Pflegeplätze, aber auch des "Betreuten Wohnens" hin. "Alle Wohnungen sind vermietet, Vormerkungen bestätigen unsere Qualität und wir haben sehr anständige Pflegesätze", fasste er zusammen.

125 Beschäftigte


Bei guter Auslastung kommen rund 92 Prozent der Bewohner aus der Region. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei Katharina Schneider, Michaela Mösbauer und Anneliese Deyerl, welche die Belegung des Hauses zur vollsten Zufriedenheit gemanagt haben. Derzeit sind 125 Mitarbeiter, einschließlich sechs Auszubildende, beschäftigt. Die Mitglieder des Heimbeirats - Maria Ludwig, Therese Hegerl, Günter Distler und Gustav Timm - tagten unter ihrem Vorsitzenden Anton Pscheidl im Berichtszeitraum viermal.

Augenmerk auf Hospiz


Das Betreuungskonzept mit den Schulen verbindet seit sechs Jahren eine sehr produktive Kooperation mit zur Zeit 29 Schülerinnen und Schülern des Ortenburg-Gymnasiums im Projekt "Soziale Betreuung". Auch mit der Doktor-Eisenbarth-Schule und der Berufsfachschule besteht eine intensive Zusammenarbeit. In seinem Jahresbericht ging Stoppa auch auf wesentliche Bausteine der medizinischen, pflegerischen und organisatorischen Strukturverbesserung des Hauses ein, zum Beispiel auf die Hospiz- und Palliativversorgung und die regelmäßige Schulung aller Pflegegruppen durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Gesundheitsakademie Ostbayern und diversen Schulungsanbietern im Landkreis Schwandorf.

Bei der Hospiz- und Palliativversorgung geht es darum, den ländlichen Raum so zu stärken, dass allen Bewohnern an den Orten, an denen sie ihre letzte Lebensphase verbringen, auch im Sterben eine bestmögliche menschliche Zuwendung, Versorgung, Pflege und Betreuung zuteil wird. Durch die Einbeziehung der Hausärzte und externer Fachleute, sowie durch strukturierte Fortbildungen will man ein möglichst hohes Versorgungsniveau erzielen. Mit der Hospizinitiative der Caritas-Sozialstationen besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der anvertrauten Personen.

Zudem wurde bereits ein Fachgespräch zur spezialisierten Palliativversorgung mit Dr. Hubert Zahnweh und Pallicura geführt. Pallicura ist ein Team von Ärzten und Pflegekräften, dem auch zwei Ärzte aus Oberviechtach angehören und das Leistungen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) erbringt. Diese umfasst die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung, die eine besonders aufwendige Versorgung benötigen.

Zur internen und externen Weiterbildung merkte Geschäftsführer Stoppa an, dass grundsätzlich Fachkräfte und Pflegerinnen verpflichtet sind, sich entsprechend ihrer Aufgabenstellung fortzubilden. Er würde es auch begrüßen und unterstützen, wenn sich Pflegehelfer und Pflegehelferinnen dazu entscheiden, sich weiter zu qualifizieren und sich der Ausbildung zum "staatlich geprüften Altenpfleger" unterziehen.

Dank für Treue


Traditionsgemäß folgte beim festlichen Abendessen auch die Ehrung langjähriger Mitarbeiter (siehe Kasten). In seiner Laudatio hob der Geschäftsführer die langjährige Treue der Jubilare hervor, die Höhen und Tiefen der Altenheimgeschichte mitgetragen und aktiv mitgestaltet haben. "Unser Alten- und Pflegeheim lebt von der Leistung und dem Engagement seiner Jubilare und seiner Mitarbeiter", so Karl-Heinz Stoppa.

EhrungenEine Auszeichnung erhielten für 20 Jahre Mitarbeit Pflegehelferin Regina Augustin, für zehn Jahre Krankenschwester Melanie Weber und Pflegehelferin Monika Bauer. Betreuungskraft Renate Scherr und gerontopsychiatrische Fachkraft Natalia Schwarz erhielten ein Dankeschön für ihre Weiterbildung. (bgl)
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