Arbeitsagentur meldet konstante Zahlen
Arbeitsmarkt auf solidem Fundament

Wirtschaft
Oberviechtach
29.07.2016
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Noch keine Sommerflaute ist auf dem regionalen Arbeitsmarkt spürbar. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Oberviechtach ist die Arbeitslosigkeit zwar leicht gestiegen, "doch insgesamt bleibt die Situation robust", so das Fazit aus dem aktuellen Arbeitsmarktreport.

Mitte Juli waren in der Oberviechtacher Arbeitsagentur rund 220 Personen arbeitslos gemeldet, Das entspricht 12 Personen oder 5,9 Prozent mehr als im Juni. Diesen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit erklärt die Agentur mit der üblichen Fluktuationsschwankung. "Gravierende branchen- oder betriebsspezifische Auffälligkeiten waren nicht zu beobachten", geht aus dem Arbeitsmarktreport hervor.

Fast unverändert


Gegenüber dem Juli des Vorjahres war der Stand der Arbeitslosigkeit nahezu unverändert geblieben. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,8 Prozent im Juni auf 2,9 Prozent im Juli an. Damit war erneut die Marke aus dem vergangenen Jahr erreicht: Damals bewegte sich die Arbeitslosenquote ebenfalls bei 2,9 Prozent.

Laut Mitteilung der Arbeitsagentur blieb die Arbeitsmarktsituation gegenüber dem Vorjahr in der Oberviechtacher Region robust. Insgesamt sei die Beschäftigungslage am regionalen Arbeitsmarkt "branchenunabhängig sehr günstig".

Im Laufe des Berichtsmonats hatten sich im Oberviechtacher Arbeitsagenturbezirk - ähnlich wie im Juli des vergangenen Jahres - rund 60 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos. Unter anderem meldeten sich Jugendliche, die nach Abschluss ihrer Berufsausbildung nicht unmittelbar einen Beschäftigung erhielten. Allgemein allerdings verfügten diese jungen Fachkräfte über gute Beschäftigungsperspektiven. Einige davon werden ein Studium aufnehmen oder eine weiterführende Schule besuchen, so die Agentur.

Seit Jahresbeginn hatten waren der Oberviechtacher Arbeitsagentur 190 sozialversicherungspflichtige Stellen neu zur Besetzung gemeldet worden. Das sind rund 40 Angebote mehr als im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres.

Im Juni mehr Jobs


Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf, zu dem die Landkreise Schwandorf, Amberg-Sulzbach, Cham sowie die kreisfreie Stadt Amberg gehören, waren Mitte Juli rund 7140 Arbeitnehmer ohne Job gemeldet, das sind 130 Personen oder 1,9 Prozent mehr als noch im Juni. Im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres stieg die Arbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk um rund 350 Personen bzw. 5,1 Prozent an.
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