Arbeitslosenquote steigt von November auf Dezember spürbar an
Entlassungen in saisonabhängigen Branchen

Wirtschaft
Oberviechtach
07.01.2016
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Im Bezirk der Agentur für Arbeit Oberviechtach stieg die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember um rund 20 Personen bzw. knapp neun Prozent an. Mitte Dezember waren im Oberviechtacher Geschäftsstellenbezirk rund 230 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet, sechs Personen bzw. 2,6 Prozent weniger als im Dezember des vergangenen Jahres.

Die Arbeitslosenquote kletterte von 2,8 Prozent im November auf aktuell 3,1 Prozent im Dezember. Im Dezember des Vorjahres lag die Quote bei 3,2 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 60 Personen neu oder erneut arbeitslos, rund 20 Personen weniger als im Dezember des Vorjahres. Insbesondere Entlassungen in saisonabhängigen Branchen des Bau- und Baunebengewerbes, in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Landschafts- und Gartenbau führten zum spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit. In den vom Saisongeschehen unberührten Wirtschaftszweigen blieb die Arbeitsmarktlage nach wie vor stabil. Neueinstellungen für Anlern- und Helfertätigkeiten erfolgen weiterhin überwiegend über Personaldienstleister. Aber auch qualifizierte Fachkräfte werden häufig über Zeitarbeitsfirmen gesucht.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften belebte sich im Dezember. Im Berichtsmonat waren im gemeinsamen Stellenpool des Arbeitgeber-Service der Oberviechtacher Arbeitsagentur und des Jobcenters rund 80 sozialversicherungspflichtige Stellen zur Besetzung gemeldet, 30 Angebote mehr als im Dezember des Vorjahres.

Mitte Dezember (Berichtsmonat) waren in der mittleren Oberpfalz, das heißt in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Schwandorf und Cham sowie in der kreisfreien Stadt Amberg 7 270 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet. Von November auf Dezember stieg die Arbeitslosigkeit um rund 700 Personen bzw. 10,7 Prozent an. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 320 Personen bzw. 4,3 Prozent zurück.

Die Arbeitslosenquote stieg im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf von 2,8 Prozent im November auf 3,1 Prozent im Dezember an. Im Dezember des Vorjahres lag die Quote bei 3,3 Prozent.
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