Max Zwack KG unter vorläufiger Insolvenzverwaltung – 18 Mitarbeiter betroffen
Oberviechtacher Autohaus meldet Insolvenz an

Wirtschaft
Oberviechtach
16.12.2015
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Das Autohaus Max Zwack KG hat beim Amtsgericht Amberg eine vorläufige Insolvenzverwaltung beantragt. Diese wurde am Montag, 14. Dezember angeordnet. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin ist die Nürnberger Rechtsanwältin Mechthild Bruche bestellt.

Auf Nachfrage der NT-Lokalredaktion bestätigte diese gestern, dass der Antrag seit letzter Woche beim Insolvenzgericht liegt. "Wir bemühen uns, etwas auf die Beine zu stellen", sagte Bruche. So gebe es bereits einige Interessenten für den Standort "Zum Bahnhof 11" , dem sie eine "sehr gute Präsenz" bescheinigt. Auch mit VW sei Kontakt aufgenommen worden. Der Betrieb der Service-Werkstatt laufe während des Verfahrens weiter.

Die 18 Mitarbeiter können beruhigt Weihnachten feiern. Ihr Gehalt ist über das Insolvenzgeld abgesichert, wobei auch die ausstehenden Zahlungen für den Monat November vorfinanziert werden. Über die vorläufige Insolvenz wurde die Belegschaft bei der Betriebsversammlung am Freitag, 11. Dezember informiert. "Aufrecht erhalten und stabilisieren", beschreibt die Insolvenzverwalterin die vordringliche Aufgabe. Aufgrund der nahen Feiertage seien einige Gespräche mit Interessenten und Banken erst für Januar 2016 terminiert. Doch Bruche betont: "Es schaut gut aus!" Verfügungen des persönlich haftenden Gesellschafters Max Zwack sind seit Montag nur mit Zustimmung der Nürnberger Rechtsanwältin wirksam. Unter diese Anordnung fällt auch die Einziehung von Außenständen.

Von der vorläufigen Insolvenzverwaltung ist nur das Autohaus mit VW-Werkstatt betroffen; die Shell-Tankstelle ist davon nicht tangiert. Übrigens: Seit 60 Jahren ist die Max Zwack KG als ADAC-Vertragspartner tätig und hilft in Not geratenen Kraftfahrern "rund um die Uhr".
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