Vierte Ausbildungsmesse an der Doktor-Eisenbarth-Schule
Herantasten an die Karriereleiter

Zahlreiche regionale Firmen und Unternehmen waren bei der Ausbildungsmesse vertreten und boten vielfältige Karrieremöglichkeiten an.
Wirtschaft
Oberviechtach
26.04.2016
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Die vierte Oberviechtacher Ausbildungsmesse an der Doktor-Eisenbarth-Schule war ein Paradebeispiel für die Kooperation von Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen. Die Schülern lernten eine Vielzahl an Ausbildungsberufen kennen.

Mit der Bläsergruppe der Doktor-Eisenbarth-Schule (DESO) unter der Leitung von Christian Knott wurde die vierte Ausbildungsmesse eröffnet. Rektor Rudolf Teplitzky begrüßte in der Aula der Mittelschule neben den Ausstellern besonders Bürgermeister Heinz Weigl, den Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Joachim Ossmann, Berufsberater Wolfgang Mager sowie die Schüler mit ihren Eltern, die die Gelegenheit zur Information über mögliche Berufsfelder nutzten.

Im einführenden Vortrag beleuchtete Rektor Teplitzky die Arbeitsbedingungen in der Region. Durch leistungsstarke Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung werden Wachstum und Vollbeschäftigung garantiert. Junge Menschen hätten die Chance, wohnortnah eine Vielzahl an interessanten Zukunftsberufen zu erlernen.

Wichtige Info-Plattform


Wichtig sei, sich möglichst frühzeitig und umfassend über Berufsbilder und Ausbildungsinhalte zu informieren, wozu die Ausbildungsmesse die ideale Plattform biete. Deshalb richte sich das Angebot an die Schüler von der siebten bis zur zehnten Klasse. "Die Messe ist ein aussagekräftiges Beispiel für das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Schule", so der Schulleiter.

Joachim Ossmann dankte der Schule für die Initiative, den Jugendlichen den Kontakt mit den Firmen zu ermöglichen. Er wies auf die große Lücke hin, die zwischen den im Jahr 2015 angebotenen 1500 Ausbildungsstellen und den 920 Bewerbern existiere. Man müsse also die Region nicht verlassen, um einen zukunftsweisenden Beruf zu erlangen, da es sehr gute Betriebe und Ausbildungsmöglichkeiten gäbe. Gerade die DESO und Rektor Teplitzky legen viel Ehrgeiz in die Vermittlung von Berufen, stellte Ossmann fest, denn fast 100 Prozent der Schulabgänger wurden in Ausbildungsplätze vermittelt. Bürgermeister Heinz Weigl stellte einen Vergleich mit der Ära vor vierzig Jahren an, als er selber mit der Ausbildung begann und resümierte: "Wie hat sich doch die Zeit verändert!" Früher habe man um einen Ausbildungsplatz kämpfen müssen. Mit global aufgestellten Betrieben in der Region könne heute fast von Vollbeschäftigung im Landkreis gesprochen werden. Den Schülern empfahl er: "Macht Praktika, dann lernt ihr eure Eignung kennen!" Später führte Rektor Teplitzky die Ehrengäste durch die Ausstellung, Schüler servierten Kaffee, Kuchen und Snacks.

AusstellerSparkasse Schwandorf, Berufsfachschule für Altenpflege Peter Hiebl, AOK, Dr.-Loew-Pflegeheim Teunz, F.EE Unternehmensgruppe Neunburg, Lorenz Snack-World, EMZ Hanauer, Conrad Electronics, Bundeswehr, Bundespolizei, Polizeiinspektion Amberg, Hauptzollamt Regensburg, TGW Software Services Teunz, MMM Stadlern, Irlbacher Blickpunkt Glas, Maschinenfabrik Herbert Meyer Rötz. (weu)
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