Internet-Geschäft klettert im Tourismus steil nach oben
Wanderer sind Surfer

Mit dem Smartphone während einer Wandertour eine Unterkunft suchen - alles kein Problem. Dafür aber müssen Gastgeber die entsprechende Technik im Netz bereitstellen. Die Tourismusgemeinschaft Oberpfälzer Wald ist darauf mittlerweile eingestellt. Bild: Götz
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Parkstein
21.10.2014
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Der Oberpfälzer Wald verzeichnete 2013 1,38 Millionen Übernachtungen. Das sind 1,5 Prozent mehr als 2012. Nimmt man Tagestouristen dazu, kommt man auf über 200 Millionen Euro Umsatz, rechnete Alexandra Beier aus Schwandorf vor. Das meiste Potenzial sehen die Experten im Online-Geschäft. Über das Portal "oberpfaelzerwald.de" sind inzwischen 920 Gasthöfe, Privatquartiere und Hotels buchbar, darunter 490 Ferienwohnungen mit einem oder zwei Zimmern.

Wichtiges Puzzlestück des Erfolgs

Die Umsatzraten sind enorm: 2012 waren es 35 000 Euro, von Januar bis September 2014 kamen bereits 135 000 Euro zustande, erklärte Claudia Both aus Regensburg. "Wer sich nicht mit dem Internet beschäftigt, verzichtet auf ein wichtiges Puzzlestück des Erfolgs", warnte Taurer. Er empfiehlt, durch Zusammenarbeit erfolgreiche Marken zu schaffen.

Der Goldsteig von Marktredwitz bis Passau sei dafür ein Musterbeispiel. Die Oberpfälzer Touristiker haben so etwas bereits im Radar. Sie tüfteln für 2015 an der "Radoffensive Ostbayern", einem Radweg durch drei Landkreise, der einmal das werden soll, was der Goldsteig bereits für Wanderer ist.
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