160 Teilnehmer reisen durch Parksteins Geschichte - Schausteller zeigen alte Methoden zur ...
Schauriger Schlussschrei

Nachtwächter Hubert Hösl führte die Besucher durch Parkstein. Bild: bey
Lokales
Parkstein
18.09.2015
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"Schaurige Gestalten, edle Herren und vergessene Geschichten" - unter diesem Motto hatten der Heimatverein, das Basalttheater und das Vulkanerlebnis beim "Tag des offenen Denkmals" zu Rundgängen durch Parkstein eingeladen. Rund 60 Teilnehmer spazierten am Samstagabend mit, gut 100 Besucher kamen am Sonntagnachmittag.

Der Vorsitzende des Heimatvereins, Manfred Reiß, erzählte den Teilnehmern die Geschichte Parksteins, bevor Nachtwächter Hubert Hösl die Gruppe mit der Laterne in der Hand führte. Zu seinem Lied, "Liebe Leute, lasst euch sagen" hatte er immer einen Spruch parat. Erste Station war das Denkmal zur Erinnerung an Franz Joseph und Richard Strauss. Richard Beer und Martin Spörer mimten die Komponisten und erzählten deren Lebensgeschichte. Als der Henker (Peter Melchner) hoch über dem Eingang zu den Felsenkellern die Methoden zur "Wahrheitsfindung" im Mittelalter demonstrierte, mussten die Zuhörer erst einmal durchschnaufen. "Oh mein Gott", seufzten einige Teilnehmer entsetzt.

Vor dem Landrichterschloss kündigten Trommelschläge den Landrichter an. Erwin Bösl spielte den gestrengen Hüter des Gesetzes, der die "Kindsmörderin" (Bianca Glaubitz) zum Tod verurteilte. Von ihr war zum Schluss nur noch ein schauriger Schrei zu hören. Zum Abschluss stellten Richard Beer und Martin Spörer das Brauereirecht im Markt vor.
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