Bürgermeister weisen Vorwürfe von SPD und FWG zurück
Engstelle beseitigt

Gemeindearbeiter Christian Bösl, Bürgermeisterin Tanja Schiffmann, Bauhofleiter Erwin Glaubitz, Architekt Armin Juretzka, Richard Mark, Martin Kohl und zweite Bürgermeisterin Lydia Ebneth sprachen an der Neustädter Straße 8 über den Fortgang der Arbeiten. Bild: bey
Lokales
Parkstein
20.08.2015
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"Unrichtig", "falsch", "nicht nachvollziehbar" und "aus der Luft gegriffen" seien die Behauptungen von SPD und Freien Wählern zum Bau der Parkplätze in der Neustädter Straße. Bei einer Ortsbesichtigung widersprach Bürgermeisterin Tanja Schiffmann mit Unterstützung der Planer, der Baufirma und dem für die Städtebauförderung verantwortlichen Architekturbüro den Vorwürfen der Opposition über mangelnde Informationspolitik aus dem Rathaus.

Die Planungen für die beiden Parkplätze habe noch der alte Marktrat beschlossen, betonte Schiffmann. "Wir setzen das jetzt um." Bereits seit 2011 lägen die Pläne vor.

Martin Kohl vom gleichnamigen Ingenieurbüro hob hervor, dass die Sperrung der Neustädter Straße nicht in der alleinigen Entscheidung des Marktes gelegen habe. Man habe das auch mit dem Omnibusunternehmen abgestimmt. Den Verkehr auf der halben Seite fließen zu lassen, sei für die Arbeiter zu gefährlich gewesen.

Außerdem sei man so schneller fertig. Die Bauzeit habe man großzügig bemessen, die Bürger informiert. Das sei sinnvoller, als eine kurze Bauzeit zu nennen und diese immer wieder zu verlängern, sagte Kohl. Ab 10. August sei der Verkehr wieder "gerollt", berichtete Richard Mark von der Baufirma.

Die Absperrung des Wassers habe man allen Betroffenen rechtzeitig bekanntgegeben. Bauhofmitarbeiter seien von Haus zu Haus gegangen, um die fünfstündige Trockenperiode am 17. Juli ab 13 Uhr anzukündigen. So sei auch die Ehefrau des Landwirts informiert worden, der beim Termin der Opposition große Kritik geübt habe, meinte Schiffmann. Diese Absperrung der Wasserversorgung bezeichnete Kohl als unumgänglich.

Mark und Bürgermeisterin Schiffmann betonten übereinstimmend, dass auch für die Zufahrt zu dem Hof eine einvernehmliche Lösung gefunden worden sei, um für den Landwirt Umwege zu vermeiden. Er habe sogar durch die Baustelle fahren dürfen.

Architekt Armin Juretzka nannte die zwei Baustellen in der Neustädter Straße einen positiven Beitrag zur Behebung eines städtebaulichen Missstandes. Vor allem würden zwei Engstellen beseitigt. Der Besichtigungstermin von SPD und FWG habe den Charakter einer Wahlkampfveranstaltung gehabt, meinte zweite Bürgermeisterin Lydia Ebneth. Sie habe erfahren, dass von Einbußen bis zu 80 Prozent selbst den Geschäften am Marktplatz nichts bekannt sei.
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