Bürgerzentrum: Plan liegt vor

Die Außenfassade des alten Rathauses soll weitestgehend erhalten bleiben. Im Inneren ist ein Zentrum für Vereine und Bürger geplant. Bild: adj
Lokales
Parkstein
06.03.2015
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In Parkstein soll ein Bürger- und Vereinszentrum entstehen. Planer Gregor Fischer vom Büro Schindler aus Kronach stellte den Entwurf Vereinsvertretern und Markträten im Steinstadl vor.

Wie Bürgermeisterin Tanja Schiffmann und ihre Stellvertreterin Lydia Ebneth ausführten, sind Wünsche der Vereine aus der Ortsbegehung mit eingearbeitet. Eine Mehrfachnutzung der Besprechungsräume sei aber unerlässlich.

Arbeitsgruppe feilt noch

Fischer erläuterte die geplanten Veränderungen im alten Rathaus und ehemaligen Feuerwehrhaus. Von der Substanz und Ausstattung soll so viel wie möglich erhalten bleiben. Im Rathaus soll Richtung Marktplatz ein barrierefreier Eingang geschaffen werden. Die Toiletten werden auch für Rollstuhlfahrer zugänglich sein. Die äußeren Fassaden der beiden Gebäude sollen erhalten bleiben. Die Farbgestaltung muss noch besprochen werden. Eine Arbeitsgruppe feilt am Konzept.

Start frühestens im Herbst

Im Inneren der Gebäude werden Lagerflächen, Besprechungszimmer, technische Räume und Sanitäranlagen entstehen. Wo es nötig ist, werden weitere Fluchtwege geschaffen. Dies beinhaltet das Brandschutzkonzept. Im Erdgeschoss wird ein Bürgertreff gestaltet. Im 1. Obergeschoss sind laut Entwurf das Archiv und Zimmer für Vereinssitzungen untergebracht. Im Dachgeschoss gibt es Lagermöglichkeiten für Akten der Vereine und die Registratur. Der Schützenverein ist weiterhin im Untergeschoss untergebracht. Im ehemaligen Feuerwehrbereich entstehen Lagerflächen für die Vereine.

Im Großen und Ganzen zeigten sich die Vereinsvertreter mit den Vorschlägen einverstanden. Diskussionen gab es vor allem, wer welche Räume nutzen darf. Bezüglich des Bürgertreffs, der als offener Bereich geplant ist, gibt es noch einige Fragen zu klären. Wie soll er ausgestattet sein? Wer kümmert sich darum? Wird er abgesperrt. Bürgermeisterin Schiffmann sieht nur in einer Mehrfachnutzung der Räume Unterbringungsmöglichkeiten für alle Vereine. Es müsse noch über die Ausstattung oder Änderung der Elektro- und Heizungsanlage entschieden werden. Ein Gespräch mit Fachbüros wird angesetzt. Planer Gregor Fischer rechnet frühesten im Herbst 2015 mit dem Start der Maßnahme. Die Räume können während der Umbauphase nicht genutzt werden.
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