Bunter Melodien-Strauß

Karl-Heinz Kuhl, Susanne Moldaschl, Bürgermeisterin Tanja Schiffmann und Manfred Reiß (von links) stellten das Programm des Abends für Franz Strauss mit der "Weltpremiere für ein Liebeslied" vor. Moldaschl und Schiffmann präsentierten dabei die Originalnoten des Parksteiner Komponisten. Bild: bey
Lokales
Parkstein
08.05.2015
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Ein Liebeslied feiert am 16. Mai Premiere im Festsaal des Marktes Parkstein. Beim Konzertabend für Franz Strauss anlässlich seines 110. Todestages erklingt ein bisher unveröffentlichtes Werk des Künstlers.

Das Singstück mit Pianofortbegleitung trägt den Titel "Ghasel" und wird ausschließlich von Parksteiner Musikern interpretiert. Es sind Liebesworte in Form eines Gedichtes aus der arabischen Welt.

Das Originalmanuskript von Franz Strauss stammt aus dem Nachlass der Münchner Musikwissenschaftlerin Dr. Roswitha Schlötterer-Traimer. Im Herbst vergangenen Jahres ging das Manuskript als Geschenk in das Eigentum des Marktes Parkstein über. Es wird künftig im Vulkanmuseum ausgestellt.

"Musik für jedermann" ist der Konzertabend im Rathaussaal überschrieben. In diesem Sinne hoffen Bürgermeisterin Tanja Schiffmann, der Vorsitzende des Heimatvereins Manfred Reiß, Museumsleiterin Susanne Moldaschl und musikalischer Leiter Karl-Heinz Kuhl auf großen Zuspruch bei freiem Eintritt.

Beim Konzert werden auch Werke von Max Reger, Johannes Brahms und Robert Schumann zu hören sein. Höhepunkt wird aber die Uraufführung der "Ghasel" von Strauss sein. Bemerkenswert ist laut Kuhl, dass der Komponist daraus ein Stück für Gesang und Klavier geschaffen hat und damit von seinem bevorzugten Instrument Horn abgewichen ist.

Interpreten sind die Sopranistinnen Annika und Antonia Krämer, am Piano begleitet von Laura Schieder und Karl-Heinz Kuhl. Die drei jungen Musikerinnen haben bereits mehrfach Auszeichnungen bei "Jugend musiziert" erhalten. Ein Bläserquartett aus Regensburg unter Leitung von Lothar Dietl und Thomas Käs aus Weiden runden das Programm ab. Darüber hinaus wird Museumsleiterin Susanne Moldaschl in einem Vortrag an Strauß erinnern.
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