Burschenverein mit Mädchengruppe gibt sich spendabel - Neuer Nutzungsvertrag für Jugendraum
Aktive Jugend gelobt Besserung

Lokales
Parkstein
14.03.2015
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Der Katholische Burschenverein mit Mädchengruppe zeigte sich in der Jahreshauptversammlung als sehr spendabel. 1800 Euro aus der Altkleidersammlung wurden weitergegeben: Die Aktion Lichtblicke hat bereits 200 Euro erhalten, die "Helfer vor Ort" (HvO) bekamen 600 Euro, und "Make a Wish" findet 1000 Euro auf dem Konto. Bürgermeisterin Tanja Schiffmann, Jugendbeauftragter Mario Piller und Pfarrer Pennoraj Thamarkkan sprachen für die Spendenbereitschaft Komplimente aus.

Vorsitzender Stefan Bäumler sprach von 101 Mitgliedern. Einer der Höhepunkte war die Weihe der restaurierten Fahne. Zu den 700 Euro von der Gemeinde gab die Gemeinschaft 6520 Euro aus den Ersparnissen dazu. "Das Theaterstück der bayerischen Miss Marple nach Weihnachten war ein Erfolg", so Bäumler.

Der neue Vertrag mit der Kirche zur Nutzung des Jugendraumes schreibt die strenge Einhaltung der Hausordnung fest. Künftig muss eine Kaution bezahlt werden. Um die Lärmbelästigungen zu entschärfen, würden Musikanlagen in der Leistung gedrosselt. Bäumler bat, leere Flaschen mit nach Haus zu nehmen und nicht auf dem Nachhauseweg zu entsorgen.

Christian Bösl informierte, dass sich die HvO mit Spendengeldern finanzierten. Das Geld werde gespart, auch weil das Einsatzfahrzeug in die Jahre komme und ersetzt werden müsse. "Make a Wish" erfülle schwerstkranken Kindern sonst kaum erfüllbare Wünsche.

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann dankte den Jugendlichen für die Mitgestaltung des Vereinslebens. "Maibaumaufstellen und Maibockfest haben sich fest etabliert." Das Zurückdrehen der Lautstärke nannte sie "eine gute Lösung". Pfarrer Thamarkkan registrierte bereits wieder Freundlichkeiten bei den vom Lärm betroffenen Nachbarn. Für die Pfarrei sei der Jugendkreuzweg am Karfreitag ein besonderes Ereignis.

Jugendbeauftragter Mario Piller lobte den umfangreichen Veranstaltungskalender des Burschenvereins. Er schlug einen ungezwungenen Abend vor, an dem man über alle Probleme rund ums Jugendheim sprechen könne. Er bat eindringlich darum, die Umgebung des Hauses sauber zu halten.
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