CSU klopft sich beim "Politischen Ascherfreitag" auf die Schulter - Abgeordneter Reiner Meier ...
Fixstern für Politik aus einem Guss

Der Tirschenreuther Reiner Meier (am Pult) lobte die Parksteiner Politik aus der Berliner Perspektive.
Lokales
Parkstein
23.02.2015
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"Früher wurde ich für meinen Einsatz für den Abbau der kalten Progression belächelt. Nun ist das Thema aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage wieder auf der Agenda." Das stimme ihn zufrieden, bilanzierte Bundestagsabgeordneter Reiner Meier beim "Politischen Ascherfreitag" der CSU.

Wer auf Dauer sozial sein wolle, brauche gute Finanzen. Dies gelte nicht nur für die Bund, sondern auch für Kommunen wie Parkstein. Die Parallele zwischen Kommune und Berlin zog Meier in seinem Vortrag öfter. Er lobte seine Parteikollegen für ihr entschlossenes Vorgehen bei der Erweiterung des Gewerbegebietes Ost. Man dürfe wichtige Projekte nicht auf die lange Bank schieben, wenn dadurch der wirtschaftliche Erfolg und damit der Spielraum für Entwicklung und soziale Gerechtigkeit gefährdet werden.

Des Weiteren ging er auf den Konflikt in der Ukraine, die anhaltend große Flüchtlingswelle und die griechische Schuldenkrise ein. Er warnte mit Blick auf neuere politische Strömungen und die Linkspartei davor, dass Deutschland kein "Experimentierfeld für politische Geisterfahrer" werden dürfe. Das Wachstum der bayerischen Bevölkerung in den vergangenen Jahrzehnten wertete der Berliner Parlamentarier als Zeichen für die erfolgreiche Arbeit der CSU. Die Menschen würden sich nach einem Stabilitätsanker sehnen und dies sei der "Fixstern CSU", der Politik aus einem Guss in Kommunen, der Landesregierung und der Landesgruppe im Bundestag liefere.

Im zweiten Teil des Abends berichtete Bürgermeisterin Tanja Schiffmann über ihre ersten 300 Tage im Amt. Sie gab einen Einblick in ihren prallen Terminkalender. Dass eine Kommune von gleich zwei Bürgermeisterinnen geleitet werde, sei in der Region einzigartig und für manche noch gewöhnungsbedürftig. Schiffmann dankte in diesem Zusammenhang den Herren der CSU-Fraktion, die immer geschlossen hinter ihren Damen stünden.

Dienst in Gummistiefeln

Den Einstieg ins Bürgermeisterleben verglich sie mit dem Aufspringen auf einen fahrenden Zug. Das bringe täglich neue Überraschungen. Als Beispiel nannte sie ihr Amt als Not-Jagdvorsteherin, was ihr auch den ersten Anruf im Rathaus bescherte - sie musste zu einem Wildunfall. Dies und die vielen Baustellentermine waren der Anlass für die Anschaffung von weiß-blau gepunkteten Gummistiefeln, einer unverzichtbaren Dienstkleidung für Bürgermeisterinnen.

Überdies verwies sie stolz auf den erfolgreichen Abschluss des Feuerwehrhausbaus, das Gewerbegebiet Theile und die Renaturierung der Schweinenaab. Schiffmann freut sich über die guten Besucherzahlen des Museums, die Ansiedlung eines Ladencafés am Marktplatz und Interessenten für das Gewerbegebiet. Mit Rückblick auf den ersten "Politischen Ascherfreitag" vor einem Jahr erinnerte Schiffmann daran, dass die Bürger genau erkennen würden, wer kontinuierlich vor Ort aktiv sei.
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