Fragen bis zum Flammentod

Rainer Christoph (links) erläuterte nach seinem Vortrag die Exponate rund um das Leben von Jan Hus. Bild: bey
Lokales
Parkstein
03.11.2015
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Wer ist Jan Hus? Der Antwort auf diese Frage spürt der Förderverein "Goldene Straße" bereits seit 20 Jahren nach. Mit welchem Ergebnis ist nun bei einer Wanderausstellung im Parksteiner Steinstadl zu sehen.

Die Vernissage am Donnerstagabend eröffnete Bürgermeisterin Tanja Schiffmann genau mit dieser Frage: Wer ist Jan Hus? Antworten ließ sie darauf dem Vorsitzenden des Fördervereins "Goldene Straße", Rainer Christoph.

Rund 30 Besucher waren in den Steinstadel gekommen, in dem Christoph eine Vielzahl von Exponaten aufgebaut hatte, die das Leben des als christlichen Theologen, Prediger und Reformator bekannten Hus, der seinen Namen nach seinem wahrscheinlichen Geburtsort Husinec im heutigen Tschechien erhalten hat, aufzeichneten.

Der Förderverein hat die Exponate in Auszügen in Museen beschafft. Ein Großteil dazu ist im Unterricht von rund 60 Schulen als Zeichnungen der Schüler grenzübergreifend entlang der Goldenen Straße entstanden. Fotoaufnahmen von den Plätzen und Orten, an denen Hus bis zu seinem Tod am 6. Juli 1415 auf dem Scheiterhaufen in Konstanz gewesen sein und gewirkt haben soll, ergänzen die Darstellungen und Illustrationen.

Noch vor seinem umfassenden Vortrag über Hus am Freitag, 20. November 2015, um 19.30 Uhr im Festsaal des Rathauses Parkstein gab Christoph einen kurzen Abriss über das Leben Hus', das nach unterschiedlichen Quellen entweder um 1369 oder am 1. Juli 1372 in Husinec begonnen hat. Neben den zahlreichen Exponaten können auch Werke von Marille Singer, Altenstadt/WN, besichtigt werden, die das historische Geschehen um Jan Hus in Grafik-, Aquarell- und Ölarbeiten darstellt.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 29. November, während der Öffnungszeiten des Vulkanerlebnis' Parkstein zu besuchen. Der Eintritt ist frei.
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