Friedensarbeit an der Türklingel

Lokales
Parkstein
18.11.2014
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Die Kriegsgräberfürsorge ist keine leichte Aufgabe. Und sie kostet Geld. Daher gehen Jahr für Jahr Sammler los. Die Krieger-und Soldatenkameradschaft Parkstein zeichnete am Kameradschaftsabend mehrere dieser Helfer aus.

Die Sammler sind zum Teil schon 30 Jahre unterwegs, um für die Pflege von Soldatenfriedhöfen im Ausland Geld zu gewinnen. Vorsitzender Erwin Schraml dankte ihnen und ihren Partnern dafür im Gasthaus Janner.

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann verlas eine Grußbotschaft von Bezirksgeschäftsführer Kaspar Becher. Becher unterstrich, wie wichtig die Arbeit des Volksbundes ist. Die Soldatenfriedhöfe und Kriegsgräberstätten dokumentieren die Weltkriege des 20. Jahrhunderts und sind Zeugnisse des Leidens und Sterbens von Menschen durch Krieg und Gefangenschaft, Vertreibung und Deportation. Zugleich sind diese Friedhöfe aber auch Fundament der neuen europäischen Ordnung, die auf Partnerschaft und Ausgleich, Versöhnung und Frieden baut.

Nach wie vor finanziert der Volksbund Kriegsgräberfürsorge seine Arbeit zu 75 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. 25 Prozent kommen als Bundeszuschüsse. Schiffmann dankte auch im Namen der Marktgemeinde. Der Verein habe im gesellschaftlichen Leben einen hohen Stellenwert und bringe sich sinnvoll ein.

Urkunden und Nadeln in Bronze erhielten Josef Stör, Alfons Schraml und Konrad Schraml für fünf Jahre als Sammler. Seit 30 Jahren engagieren sich Manfred Ritter, Hans Götz, Franz Bösl und Erwin Schraml.

Schraml erinnerte an das Schlachtschüsselessen in Niederndorf am 29.November und die Reise an den Chiemsee vom 29. bis 31. Mai.
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