Gebäude mit Geschichte

Bernhard Hofmann (Dritter von links) nannte den Pfarrhof "einen Mittelpunkt des Glaubens", Pfarrer Pennoraj Thamarkkan (Zweiter von rechts) segnete die Räumlichkeiten. Bild: bey
Lokales
Parkstein
08.04.2015
3
0

Als Haus des Segens, als Mittelpunkt des Glaubens, als Gebäude mit Zukunftsperspektiven - so will sich der Pfarrhof Parkstein nach seiner Generalsanierung den Mitgliedern der katholischen Pfarrgemeinde präsentieren.

(bey) Am Ostermontag wurde der umgestaltete Pfarrhof der Bevölkerung vorgestellt. Pfarrer Pennoraj Thamarkkan segnete die Räumlichkeiten. Bernhard Hofmann, Sprecher der Kirchenverwaltung, stellte die Frage, ob beim Pfarrhof nach der Renovierung von einer Einweihung gesprochen werden könne. Schließlich könnten die Mauern des Gebäudes aufgrund ihres Alters Bände erzählen.

Pfarrer Thamarkkan hob die enge Verbindung zwischen Pfarrhof und Pfarrgemeinde hervor. Diese christliche Gemeinschaft bewahrheite sich in allen täglichen Lebensabläufen. Das zeige sich in einem bewussten Miteinander. Das Pfarrbüro sei die Anlaufstelle für Gemeinschaften, der Pfarrhof ein Bauwerk mit großer Wertschätzung.

"Gott segne dieses Haus und alle, die da gehen ein und aus" - diesen Spruch verband Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Hausner mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass der Pfarrhof zu einer Stätte der Begegnung werde.

Architekt Josef Schöberl erinnerte, dass der Pfarrhof für die katholische und die evangelische Kirche Geschichte geschrieben habe. Der Pfarrhof sei ein architektonisches Juwel in Verbindung zur Kirche St. Pankratius, dem Jugendheim und prägend für das Ortsbild. Ausführlich beschrieb er den Ablauf der Sanierungsarbeiten als richtigen Weg der Kirchenverwaltung, um das Bauwerk nicht weiter verkommen zu lassen, dabei aber immer die energetische Sanierung im Blick zu haben. Die Finanzierung des Projektes sei mit Eigenmitteln und der Unterstützung des Marktes und anderer Behörden möglich gewesen. Schöberl überreichte einen Schlüssel von der Bergkapelle mit historischem Hintergrund.

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann sah bei der Sanierung die Übereinstimmung mit der Vorgehensweise bei Maßnahmen von Privatpersonen. Auch beim Pfarrhof haben sich Architekt und Kirchenverwaltung als Auftraggeber die Entscheidung nicht leicht gemacht. Trotz zahlreicher Sanierungsmaßnahmen in der Vergangenheit sei der Umbau mit seiner Generalsanierung ein Zeichen für Weitblick und Zukunftsperspektive.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.