Gedenkfeier zum Volkstrauertag setzt wichtiges Zeichen
Neue Brisanz

70 Jahre Frieden in Deutschland: Alle müssen aktiv mithelfen, damit das so bleibt, erklärte Bürgermeisterin Tanja Schiffmann. Bild: bey
Lokales
Parkstein
17.11.2015
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"Der Volkstrauertag ist mehr als ein übliches Ritual. Denn er setzt Zeichen, mit denen wir als Bürger Deutschlands die Bereitschaft bekunden, uns der Geschichte zu stellen." Das sagte Bürgermeisterin Tanja Schiffmann bei der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal. Die Bürgermeisterin bat um Verständnis für die Menschen, die vor Krieg, Tod und Verfolgung fliehen. Davon seien vor dem Zweiten Weltkrieg auch viele Deutsche betroffen gewesen.

Schiffmann bedauerte, dass Krieg und Gewalt auch heute noch in weiten Teilen der Welt zum Alltag gehörten. Das Glück in Deutschland, seit 70 Jahren in Frieden leben zu können, sei ein großes Privileg, betonte die Bürgermeisterin. Die Terroranschläge in Paris stellten erneut die alte Frage, wie es zu Gewalt und rassistischen Vorurteilen komme und wie diesen Entwicklungen entgegengesteuert werden könne. Der Volkstrauertag richte sich deshalb nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf Gegenwart und Zukunft. Der Friede in seiner Gesamtheit, selbst in den örtlichen Gemeinschaften, müsse durch aktives Tun erreicht werden. Dazu gehörten Respekt und Achtung im täglichen Miteinander.

Mit der Kranzniederlegung, später auch in Hammerles, endete die Gedenkfeier. Der Kirchenchor St. Pankratius und die Jugendblaskapelle Parkstein untermalten die Feier.
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