Jetzt genug Ausgleichsflächen

Lokales
Parkstein
12.02.2015
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Das Verfahren zur Ausweisung des Gewerbegebiets Nord wird mit der erneuten zweiten Anhörung und Auslegung fortgesetzt. Die Anhörung wurde Ende Mai 2014 abgebrochen, weil sich herausgestellt hatte, dass zu wenig Ausgleichsflächen ausgewiesen worden waren.

Architekt Josef Schöberl stellte den Bebauungsplan mit seinem räumlichen Geltungsbereich von 16,3 Hektar mit darin enthaltenen 8,9 Hektar Gewerbeflächen in der überarbeiteten Form vor. Die flächenmäßige Differenz zwischen dem Geltungsbereich und den Gewerbeflächen ergibt Grünflächen und Wege.

Lärmschutz überarbeitet

Die benötigten Ausgleichsflächen, alle außerhalb Parksteins, hat die Firma Witron beschafft. Im auszuweisenden Gewerbegebiet werden alle kleinen Teilflächen aus formellen Gründen zu einer einzigen großen Fläche verschmolzen. Mit der Überarbeitung wurden die Grünordnung angepasst und das Lärmschutzgutachten überarbeitet.

Schöberl kündigte an, dass bald mit einem Bauantrag für ein Vorhaben im Geltungsbereich des künftigen Bebauungsplanes zu rechnen sei. Insgesamt sei der Bebauungsplan auf 10 bis 15 Jahre ausgelegt. Der Marktrat fasste den Beschluss zur zweiten Anhörung einstimmig.

Die Fraktionen erteilten für 3800 Euro einstimmig der Firma Kocmoc den Auftrag für das Layout des Wegeleitsystems und die Exponatbeschriftung im Vulkanmuseum. Der eigentliche Druckauftrag ging für 530 Euro an die Firma Reger in Altenstadt.

Einstimmig gab es auch grünes Licht für Bauanträge: den Neubau eines 101 mal 21 Meter großen Jungviehstalls mit außenliegendem Güllebehälter auf der Frühlingshöhe 3; den Anbau an ein Wohngebäude in Pinzenhof 2; den Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage in der von-Erlbeck-Straße 4; den Abbruch einer Maschinenhalle und eines Nebengebäudes in der Schlosspoint 10 in Hammerles; die Nutzungsänderung am Marktplatz 20 für den Umbau in einen Laden und ein Café.

Position genau bestimmen

Als einziger Ort im Landkreis erhält der Markt Parkstein einen geodätischen Referenzpunkt. Er dient zur Überprüfung der Genauigkeit eines GPS-Gerätes. Unter finanzieller Beteiligung des Vermessungsamtes verbleiben beim Markt Kosten von 3810 Euro.
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