Konzert im Steinstadl begeistert Zuhörer
"Musik, Musik, Musik"

Kompositionen der Klassik bis zur Gegenwart auf hohem Niveau boten die Lehrer des Musikstudios (von links): Karl-Heinz Kuhl (Klavier), Uschi Steppert (Gesang), Annemarie Bauer (Querflöte), Benno Englhart (Trompete, E-Bass) und Sebastian Kuhl (Klavier, Violin, Gesang). Bild: myd
Lokales
Parkstein
07.03.2015
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Im Steinstadl boten die Lehrer des Musikstudios Karl-Heinz Kuhl den Besuchern ein Konzert auf hohem Niveau. Der erste Teil war der klassischen Konzertliteratur gewidmet. Gleich zu Beginn überzeugte Trompeter Benno Englhart mit dem anspruchsvollen "Concerto in Es-Dur" von J.B.G. Neruda. Sebastian Kuhl übernahm den Orchesterpart am Flügel.

Die nachfolgenden Beiträge spiegelten ebenfalls die musikalische Leidenschaft und das herausragende Können aller Lehrerinterpreten wider. Die Flötistin Annemarie Bauer, Sebastian Kuhl (diesmal an der Violine) und Karl-Heinz Kuhl am Klavier spielten stilsicher die "Triosonate in E-moll" von C. P. E. Bach. Mit "O mio babbino caro" trug Sopranistin Uschi Steppert sehr gefühlvoll das bekannteste Stück aus Pucchinis Oper "Gianni Schicchi" vor.

Karl-Heinz Kuhl griff bei der Auswahl seines Konzertbeitrages in die oberste Schublade der Klavierliteratur. Seine Darbietung der zehnminütigen Ballade in G-moll von F. Chopin, die zum festen Bestandteil im Programm vieler namhafter Pianisten gehört, fesselte die Zuhörer.

Für Begeisterung sorgte Annemarie Bauer mit der "Sonate pour Flute et Piano" des modernen Komponisten Francis Poulenc. Mit seiner virtuosen Interpretation der "Konzert-Paraphrase über Verdis Rigoletto" von Franz List versetzte Sebastian Kuhl, der seit Januar 2015 das Lehrerteam ergänzt, das Publikum in Erstaunen. Einen Ausflug zum Waldecker Komponisten Hans Kössler unternahm Sopranistin Steppert mit den Liedern "Erwartung" und "Am Abend" in Begleitung ihrer Kollegen am Klavier, Querflöte und E-Bass. Den zweiten Teil des Konzerts, der musikalisch im 20. Jahrhundert angelegt war, eröffnete wiederum die Sängerin mit "Of Thee I Sing" und "Summertime" von George Gershwin. Es folgte Bauer mit zwei schwungvollen Stücken auf der Querflöte des zeitgenössischen Komponisten Steve Pogson. Steppert und Sebastian Kuhl ließen bei ihren schönen Liedervorträgen aufhorchen: "Didn't we almost have it all" von Whitney Houston und "Candle in the Wind" von Elton John. Die Lehrer-Combo präsentierte sich abschließend noch mit alten deutschen Schlagern rund um das Thema Liebe: "Die Männer sind schon der Liebe wert", "Ich bin von Kopf bis Fuß" und "Ein Glück, dass man sich so verlieben kann". Als Zugabe erklang der Schlager "Musik, Musik, Musik".
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