Parksteiner Helfer vor Ort ziehen eine stolze Leistungsbilanz - Oktober war am ...
365 Tage mal 24 Stunden im Einsatz

Rund um die Uhr sind die Helfer vor Ort bereit, Bevölkerung der Marktgemeinde in Notfällen beizustehen. Kreisbereitschaftsleiterin Kathrin Regler (Fünfte von rechts) und Chefarzt Dr. Gerhard Wührl (Siebter von rechts) gratulierten Leiter Christian Bösl (links) und seiner Truppe zu ihrer großartigen Arbeit. Bild: adj
Lokales
Parkstein
21.01.2015
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(adj) Mit ruhigem Gewissen können sich die Parksteiner ins Bett legen. Für einem medizinischen Notfall sind die Helfer vor Ort auch mitten in der Nacht immer bereit zu helfen. Die ehrenamtlichen Retter sind 24 Stunden am Tag für die Einwohner der Marktgemeinde da.

Seit dem 30. April 2005 gibt es die HvO in Parkstein. In diesen zehn Jahren haben sie viel für die Notfallversorgung getan. Leiter Christian Bösl, der Chefarzt Dr. Gerhard Wührl und Kreisbereitschaftsleiterin Kathrin Regler willkommen hieß, gab in der Jahresauftaktversammlung im Gasthaus Zetzl einen kurzen Überblick über das Jahr.

Bestens gerüstet

An 17 Ausbildungsabenden, zwei Rettungsdienstfortbildungen und mit zwei Früh-Defi-Rezertifizierungen wurden die Grundlagen für eine gute Arbeit gelegt. Sieben Mitglieder haben die Sanitäts-Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Lisa König, Julia König, Regina Pausch, Rudi Eckl, Monika Süß, Lydia Frimberger und Hubert Wörndl sind damit bestens für die Einsätze gerüstet. König absolvierte auch den Lehrgang zum Rettungsdiensthelfer (RDH).

Viel gelernt wurde beim Umgang mit dem Feuerlöscher bei der Feuerwehr. Fünf HvOler beteiligten sich am Sicherheitstag der Grundschule. Bösl dankte den Ausbilder Wittilo Winter, Christian Hammer, Rainer Spachtholz, Feuerwehrkommandant Tobias Plößner und seinem Stellvertreter Markus Werner für die Unterstützung. Sein Dank ging auch an den BRK-Kreisverband und die Bevölkerung für ihr Verständnis.

Veronica Hochwart gab einen kurzen Überblick über die geleisteten Einsätze. 24 Stunden an 365 Tagen wurden die Bereitschaftszeiten 2014 abgedeckt. Die Zahl der Einsätze, die im Schnitt 33 Minuten dauerten, stieg von 82 auf 132 an. Davon waren 48 Einsätze in der Nacht. Im Schnitt trafen die Helfer vor Ort 6,5 Minuten vor den Rettungsfahrzeugen ein und es wurden 556 Kilometer gefahren. Arbeitsintensiv war der Oktober mit 18 Einsätzen, davon drei in einer Nacht. Hauptsächlich fielen internistische Notfälle an, gefolgt von chirurgischen. Die 15 Aktiven waren zu fünf Verkehrsunfällen, 13 Kindernotfällen und 2 Brände gerufen worden.

Wichtige Tipps

Dank großzügiger Spenden konnte die Ausrüstung mit einer neuen Reanimationspuppe, dem "Ambu Man", einem Übungs-Defibrilator, für die Ausbildung erweitert werden. Eine besondere Bitte setzte Hochwart an den Schluss ihres Berichts. Um die Aufgabe der HvO zu vereinfachen, gab sie ein paar Anregungen. Diese seien für die Verunglückten besonders wichtig:

• Hausnummern gut sichtbar anbringen.

• Wenn möglich, Einweiser an der Straße postieren. Auch nachdem der HvO eingetroffen ist, wissen Rettungswagen und Notarzt manchmal nicht, wohin sie müssen.

Nachts Lichter an, damit man von außen gleich sieht, wo Hilfe benötigt wird. Auch im Hof Licht.
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