"Peter haut ab"

Lokales
Parkstein
06.11.2014
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Religion und Glaube sind ein hohes Gut. Die Liebe Gottes zu erfahren und sie anzunehmen ist nicht leicht. Leider sind die Extreme dabei sehr groß - was ein Blick in Welt bestätigt.

Beim Kinderbibeltag brachte das 16-köpfige Team um Monika Meier 46 Mädchen und Buben der 1. bis 6. Klasse die biblische Geschichte und ihren tieferen Sinn näher. Eine wichtige Rolle dabei spielten Mitglieder des Basalttheaters.

Stück in zwei Akten

Im Jannersaal begrüßte Monika Meier und Pfarrer Tharmakan Pennoraj die Kinder mit ihren Eltern. Hingeführt zum Thema wurden die Kleinen mit der Geschichte "Peter haut ab" im Sinne des Gleichnisses vom verlorenen Sohn, einem musikalisch umrahmten Theaterstück in zwei Akten. Eine Gruppe des Basalttheaters unter der Leitung von Susanne Spörrer spielte die Szenen. Die siebenköpfige Musikgruppe unter Ruth Reichel mit Keyboard, Gitarre, Querflöte, Cajon und Gesang spielte einfühlsam. In fünf Kleingruppen verarbeiteten die Kinder mit großem Eifer die biblische Geschichte.

Mit Lege-Arbeiten, Rollenspielen, Singen und Basteln wurde der Sinn vertieft. In den Gesprächen diskutierten die kleinen Teilnehmer bei leckeren Spaghettis am Mittag bereits ihre spielerisch erworbenen Einsichten. Nach dem zweiten Teil des Theaterstücks, in dem die Güte Gottes zum Vorschein kam, setzten sich die Kinder mit den Rollen vom Vater und dem Verhalten der beiden Söhne auseinander. Verschiedene Aufgaben in einem Spielstraßen-Parcours, den Anna Reichel und Florian Simmerl vorbereitet hatten, lockerten den Nachmittag auf. Beim kleinen Fest mit Musik stärkten sich die Teilnehmer mit allerlei Leckereien. Der ökumenische Abschlussgottesdienst in der katholischen Kirche, für den jedes Kind ein buntes Bild mit Foto von sich selbst gestaltet hatte, bildete den Abschluss eines ereignisreichen Tages für Kinder und Erwachsene.

Gemeinsames Gebet

Gemeinsam beteten Pfarrer Pennoraj und sein Kollege Manuel Sauer für die Familien. "Als Zeichen dafür, dass wir Menschen jederzeit zu Gott zurückkommen dürfen", heftete jeder Teilnehmer sein Bild an Figur des guten Vaters. Danach sammelten sich die Kinder im Altarraum zum "Vater unser", das sie mit ihren Gesten zum Himmel sandten. Der Bibeltag war für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis. Die Musik- und die Theatergruppe, die das Gleichnis vom verlorenen Sohn in lebendigen Bildern und mitreißender Musik nahe brachten, wurde mit viel Beifall belohnt.
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