Pferd versinkt im Morast

Mehrere Stunden steckte das Pferd im Morast fest, bis es schließlich die Feuerwehrleute wieder auf die Beine stellen konnten. Das Tier überstand die Rettungsaktion überraschend gut. Bild: hfz
Lokales
Parkstein
10.08.2015
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Stundenlang musste am Sonntag ein Pferd durchhalten, bis es der Feuerwehr in der sengenden Hitze gelang, das völlig entkräftete Tier aus dem Schlamm zu befreien.

Eine Reitergruppe war gegen 11 Uhr von Hagen aus in Richtung Sauerbachtal unterwegs. Zwischen den Ortsteilen Theile und Oed rutschte das Pferd plötzlich im Unterholz in einen 1,50 Meter tiefen Wassergraben ab und stürzte in den Schlamm. Das Tier kam aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine. Auch alle Bemühungen der drei Reiter waren vergeblich.

Gegen 12.30 Uhr riefen die Pferdefreunde schließlich die Feuerwehr Parkstein zu Hilfe. "Erste Bemühungen, das Tier mit Schläuchen um den Körper herauszuziehen, waren nicht vielversprechend", berichtete Kommandant Tobias Plößner. Daher forderten die Parksteiner die Kollegen aus Neustadt mit dem Berge-Geschirr, einen Bagger und den zuständigen Fachberater Bergung vom Technischen Hilfswerk an. Eine Bergung mit Hilfe von Fahrzeugen schied wegen der Unzugänglichkeit der Einsatzstelle aus.

"Erschwerend kam hinzu, dass das Pferd schon eineinhalb Stunden in dem moorartigen Gelände gelegen hatte", schilderte der Einsatzleiter Plößner. Nach mehreren Versuchen gelang es schließlich, den Vierbeiner doch noch wohlbehalten zu befreien. Die Feuerwehren aus Hammerles und Meerbodenreuth, die das Tier mit Wasser aus Schläuchen kühlen sollten, brauchten nicht mehr einzugreifen. Des Weiteren waren ein Tierarzt, die Polizei und das BRK vor Ort. Insgesamt waren 35 Mann im Einsatz.
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