Spurensuche

Lokales
Parkstein
13.11.2015
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Nach getaner Arbeit trafen sich um die Vorweihnachtszeit die Familie und das Gesinde am warmen Ofen zur Unterhaltung. In Parkstein hat der Heimatverein diese Tradition vor 16 Jahren aufleben lassen.

Die Heimatforscher von Parkstein würdigte der Heimatverein in seiner 16. Sitzweil im Gasthof "Bergstüberl" besonders. Bernhard Weigl aus Mantel berichtete vor über 50 Gästen über seine Arbeit für sein Buch "Burg Parkstein". "Alfons und Reinhard" gestalteten den Abend musikalisch.

Die Mitglieder des heimatkundlichen Arbeitskreises stellten die Heimatforscher vor. Christine Melcher sprach über Franz Fenzl, Rosi Hösl widmete ihre Worte Karl Neumann, Bertold Sparrer berichtete über die Arbeit seines Vater Josef und Vorsitzender Manfred Reiß erwähnte Pfarrer Joseph Edenhofer, der 1850 bis 1854 in Parkstein arbeitete. Er sei der Urvater der Heimatforscher. Neben dem Bau der Bergkapelle hat er auch eine Chronik über Parkstein verfasst. Weigl erzählte über die Spurensuche in Archiven und alten Dokumenten. "Der Blick auf die Geschichte und die richtige Rekonstruktion von Burgen und Gebäuden sind für mich immer wieder faszinierend. Das Wichtigste an der Heimatforschung ist aber die Veröffentlichung der Ergebnisse, damit sie nicht verloren gehen."

Christine Melchner und Richard Beer warben in ihrem satirischen Einakter für die Heimatkunde.
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