Winterdienst Sache der Bürger

Lokales
Parkstein
30.01.2015
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Ab sofort gibt es auf den Fußwegen in Parkstein-Süd keinen Winterdienst mehr. Das gab Bürgermeisterin Tanja Schiffmann im Marktrat bekannt. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen habe die Gemeinde diese Wege in den vergangenen Jahren geräumt, obwohl eigentlich die Anlieger verpflichtet gewesen seien.

Zur "Entschärfung der Schutzengelkreuzung" berichtete die Bürgermeisterin, dass die bereits im Dezember erbetenen Unterschriftslisten von betroffenen Bürgern noch nicht vorliegen. Wenn die Angelegenheit so dringlich sei, stelle sich die Frage, wo die Liste bleibe, kritisierte Schiffmann. Das Landratsamt hat nach den Worten der Rathauschefin erneut Tempo 30 in diesem Bereich abgelehnt.

Sonja Reichold (Freie Wähler) hatte sich in dieser Sache an Landrat Andreas Meier gewandt. Sie hatte nach eigenem Bekunden in ihrem Schreiben aber nicht dargelegt, wie sich die Verkehrssituation seit einer mehrere Jahre zurückliegenden Beurteilung geändert habe.

Nochmals Ortstermin

Martin Bodenmeier (Freie Wähler) will bald eine Ortsbesichtigung mit Fachbehörden, weil in absehbarer Zeit die Morgenstunden nicht mehr dunkel und somit die Gefahrenquellen nicht in vollem Umfang erkennbar seien. Um die Diskussion zu beenden, schlug Schiffmann vor, bis zur nächsten Marktratssitzung ein Schreiben an das Landratsamt vorzubereiten, in dem die neuen Gesichtspunkte für eine Verkehrsentschärfung aufgelistet werden.

Großer Hund tötet Pudel

Die Bürgermeisterin informierte, dass vor kurzem bei Grünthal ein Pudel von einem großen Hund angegriffen und tödlich verletzt wurde. Der Halter des großen Hundes habe zugesagt, das Tier künftig an der Leine zu führen. "Der kleine Hund hätte auch ein Kind sein können", meinte Schiffmann nachdenklich.

Abgelehnt hat die Untere Naturschutzbehörde die Fällung eines Baums auf einem Grundstück am Drosselweg. Der Baum sei "vital". Gegen die Entfernung von Todholz bestünden allerdings keine Einwände.

Neue Regel für Grünflächen

Hubert Hösl und Bauhofleiter Erwin Glaubitz haben die Flächen für einen Grünpflegeplan ermittelt und vorgeschlagen, in welchem Umfang eine Fremdfirma zur Pflege der Grünflächen herangezogen werden soll. Auf die Mitarbeiter der Marktgemeinde entfällt ein Anteil von 18,4 Hektar, eine Fremdfirma muss sich um 7,84 Hektar kümmern.

Außerdem werden noch 135 Kilometer Bankette zur Pflege vergeben. Auf Vorschlag von Bauhofleiter Erwin Glaubitz soll der Auftrag an eine Fremdfirma zunächst auf ein Jahr befristet sein. Einstimmig beschloss der Marktrat, Angebote einzuholen.
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