Erst muss Diözese liefern
Marktrat signalisiert Beteiligung an Erweiterung des Kinderhauses

Politik
Parkstein
23.11.2016
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Der Markt will der Kirche bei der Erweiterung des Kinderhauses St. Pankratius finanziell unter die Arme greifen. Unter der Bedingung, dass er bei den Plänen mitreden darf.

Die Kirchenverwaltung muss die mögliche Erweiterung und die Übernahme der Trägerschaft mit der Diözese abklären. Darauf einigte sich der Marktgemeinderat am Montagabend einstimmig. Bis zur Sitzung am 12. Januar wünscht sich das Rathaus eine Entscheidung aus Regensburg.

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann hatte zuvor einen Runden Tisch abgelehnt. Erst einmal müsse die Haltung der Kirche zur Erweiterung bekannt sein. Für das kommende Schuljahr liegen die Genehmigungen für die Nutzung der Räume vor. Fest stehe aber jetzt schon, dass im nächsten Jahr noch kein Anbau am Kindergarten zu sehen sein werde, erklärte Schiffmann.

Der Marktrat hatte sich vor diesem Beschluss im Bauhof getroffen. Leiter Erwin Glaubitz berichtete, dass für den Ankauf neuer Spielgeräte für die kommunalen Kindergärten im neuen Haushalt 15 000 Euro bereitgestellt werden. Für die Wasserversorgung müssen laut Glaubitz 20 000 Euro berücksichtigt werden, die für den Austausch von Wasseruhren und Hydranten sowie bei Rohrbrüchen verwendet werden.

Ein Problem sieht der Bauhofchef in den Wassermessungen am Hochbehälter. Hier könne bei Unregelmäßigkeiten im Ablauf nicht festgestellt werden, ob eventuelle Rohrbrüche in der Hoch- oder der Tiefzone aufgetreten seien. Fast "wunschlos glücklich" sei Glaubitz, hielten nicht rund 150 Krankheitstage die Ist-Stärke der Mitarbeiter nahezu konstant niedrig. Deshalb, aber auch mit Blick auf zusätzliche Arbeiten an Außenflächen, dem Schlossgarten und in den neuen Baugebieten "Schmiedpoint" und "West", wünscht er sich Verstärkung.

Mehr Personal für Bauhof


Schiffmann ergänzte diese Überlegungen mit dem Hinweis auf die Altersstruktur im Bauhof. In jedem Fall müsse aber bei Aufstockung des Personals auch die Berufsausbildung eines neuen Mitarbeiters berücksichtigt werden. Keine Einwände gab es zur Ausweisung eines Baugebiets in Döltsch. Im Zuge von freiwilligen Leistungen für Vereine regelt der Markt auch die Benutzung der Räume im Benefizium ab 1. Januar. Für die Lagerräume unterm Dach und im ehemaligen Feuerwehrhaus werden pro Quadratmeter Nutzfläche 70 Cent fällig. Die Miete für die weiteren Räume im Benefizium beträgt einschließlich der Nebenkosten 4,50 Euro pro Quadratmeter. Nachdem die Räume oftmals mehrfach genutzt werden, wird der Betrag halbiert. Die Vereine brauchen allerdings nichts zu überweisen, die Miete wird als gemeindlicher Zuschuss mit verrechnet.

Der Baugrund im Gebiet "Schmiedpoint" wird für 3925 Euro vom wirtschaftlichsten Anbieter untersucht. Einstimmig erteilten die Fraktionen das Einvernehmen für ein Einfamilienhaus mit Garage an der Scharlmühlstraße.
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