Infoabend zu Verkehr und Kleine Hilfen
Ideen für einmaliges Kleinod

Politik
Parkstein
07.10.2016
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Das Thema "Verkehr rund um den Berg" und das Projekt "Kleine Hilfen" stehen im Mittelpunkt eines Infoabends im Steinstadel. Bei beiden besteht über die Arbeitsgruppe "ISEK 2020+" auch die Möglichkeiten Ideen einzubringen.

Mit diesem Projekt würden die Zielsetzungen für Parkstein festgelegt werden, müssten aber regelmäßig auch fortgeschrieben werden, betonte Bürgermeisterin Tanja Schiffmann vor rund 40 Zuhörern, darunter zahlreiche Markträte. Ursula Versch, Sprecherin der Gruppe Ortsentwicklung und -gestaltung ist seit 2014 mit diesem Teilbereich befasst. Sie berichtete dass ihre Vorstellungen bei der Schlossplatzgestaltung, der Verkehrsplanung und beim Parkplatzkonzept Basaltwand in die Planungen eingeflossen seien.

Als zukünftige Projekte nannte Versch das Leerstandmanagement mit dem Sammeln von Informationen auch darüber, wie andere Kommunen damit umgehen. Eine Frage werde auch sein, inwieweit für ein leerstehendes Haus ein Konzept entwickelt werden könne. Am 11. Oktober um 20 Uhr trifft sich die Gruppe Ortsentwicklung und -gestaltung im Benefizium zu einer weiteren Erörterung, bei der neue Mitstreiter jederzeit willkommen sind.

Aufgabe für alle


Stadtplaner Armin Juretzka, nannte den Ort beim Blick auf das Luftbild ein "einmaliges Kleinod". Die Siedlungsanlage ergebe sich zwangsläufig aus der Topographie, betonte der Architekt. Das Ganze mit Leben zu erfüllen, habe sich zu einer Gemeinschaftsaufgabe entwickelt. Der Referent befasste sich überwiegend mit der Verkehrsplanung, die nur als Baustein in der gesamten Entwicklung zu betrachten sei.

Im innerörtlichen Bereich, besonders am Marktplatz, sind laut Juretzka die Pkw-Stellplätze zu einem Viertel mit Dauerparkern belegt. Gerade in der Ferien- und Sommersaison reichen diese Parkmöglichkeiten nicht aus, so dass auch die angrenzenden Straßen zugeparkt werden. Die Stellplätze an der Basaltwand würden von Wohnmobilen belegt. Das führe zu Konflikten mit Bussen.

Ausführlich zeigte Armin Juretzka die Möglichkeiten auf, den Verkehr am Marktplatz und den Anwohnerstraßen geordnet zu lenken. Dazu gebe es Geschwindigkeitsbegrenzungen oder auch eine zeitliche Befristung des Parkens am Marktplatz. Gerade bei der Einführung des Parkens mit Parkscheibe müssten die Anwohner beteiligt werden. Juretzka deutete auch an, dass Projekte wie "Park + Ride", sowie Stellplätze für Omnibusse überlegt und vor allem die Neugestaltungs- und Nutzungskonzeption für den Bereich des Marktplatzes fortgeschrieben würden.

Seniorenbeauftragter Wolfgang Dütsch nannte für das Projekt Seniorenheim die Suche nach einem Standort abgeschlossen. Favorisiert wird weiterhin die Fläche unterhalb des Parkplatzes an der Pressather Straße. An einem Investor dürfte der Bau nicht scheitern. Der Markt sei aber gefordert, einen geeigneten Betreiber zu finden.

33 Interessenten


Erfreuliches berichtete der Seniorenbeauftragte über die "Kleinen Hilfen". 33 Personen hätten sich gemeldet, die zu Hilfestellungen im Haushalt bereit seien oder auch alte Menschen bei Arztbesuchen begleiten und darüber hinaus andere kleinere Tätigkeiten übernehmen. Jetzt gelte es eine Organisation aufzubauen, in der ein Koordinator die wichtigste Funktion zu übernehmen habe. Dütsch will am 19. Oktober in Eschenbach bei einem Vortrag der "Seniorengemeinschaft Hand in Hand" neue Erkenntnisse sammeln.
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