Schäden an Mutter Anna Kapelle in Niederndrof
Neues Angebot fürs Dach

Bürgermeisterin Tanja Schiffmann (rechts) erläuterte den Fraktionsvorsitzenden des Marktrats (in den rechten Stühlen), zweiter Bürgermeisterin Lydia Ebneth (vorne, links) und den Bürgern des Ortsteiles Niederndorf die Dachsanierung der Mutter-Anna-Kapelle. Bild: bey
Politik
Parkstein
07.05.2016
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Die Mutter-Anna-Kapelle im Parksteiner Ortsteil Niederndorf wurde 1953 eingeweiht. 60 Jahre später weist das Dach erhebliche Schäden auf.

Niederndorf. In nur einem Jahr war das Kirchlein fertig. Die Bewohner hatten beim Bau fleißig mitgeholfen. Karl Rupprecht war zu dieser Zeit Bürgermeister der damals selbstständigen Gemeinde Schwand. Er gilt als Initiator für die Errichtung des Kirchleins.

Jetzt zeigen sich die Nässeflecken auch an der Decke des kleinen Gotteshauses. Bürgermeisterin Tanja Schiffmann informierte sich zusammen mit den Fraktionssprechern des Marktrates über die notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Wechselnde Betreuung


Die Niederndorfer berichteten, dass zwei Familien einer alten Gepflogenheit entsprechend die Betreuung der Kapelle mit Blumenschmuck sowie das Rasenmähen im Umfeld im jährlichen Wechsel übernehmen. Noch heute wird die Kapelle mehrmals im Jahr an Festtagen genutzt. Zugleich ist sie der Ort der Stille, um sich von geliebten Menschen zu verabschieden.

Die Rathauschefin hatte ein Kostenangebot für eine Dachsanierung mitgebracht. Demnach wären dafür zwischen 4 000 und 5 000 Euro nötig. In keinem Fall wäre bei diesem Angebot das komplette Dach ab- und wieder neuaufgebaut worden.

Im Haushalt sind für diese Maßnahme keine Mittel vorgesehen. Schiffmann schlug deshalb vor, jetzt nur "dürftig" zu reparieren und im kommenden Jahr voll einzusteigen.

Unmut über Provisorium


Die Niederndorfer Bürger sprachen sich deutlich für eine "richtige Sanierung" aus. Sie hätten die Notwendigkeit schon vor der Kommunalwahl 2014 angemahnt. Der damals zugesagte Ortstermin sei aber nie zustandegekommen. Nachdem die Tendenz zu einer Sanierung mit möglicher Abtragung des Dachstuhles ging, dies aber im Kostenangebot nicht berücksichtigt war, entschied die Bürgermeisterin in Übereinstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden, ein erweitertes Angebot einzuholen.
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