Ansturm auf Parksteiner Vulkan

Susanne Moldaschl, Leiterin des "Vulkanerlebnis Parkstein" (links), und Bürgermeisterin Tanja Schiffmann sind stolz auf die steigenden Besucherzahlen im Museum, das in seiner Art ein Alleinstellungsmerkmal hat. Bild: bey
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Parkstein
22.01.2016
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Nicht nur ein bayerischer Radiosender zählt das "Vulkanerlebnis Parkstein" zu den 100 schönsten Familienerlebnissen. Auch an der Besucherzahl zeigt sich die Beliebtheit.

Der Zustrom zum "Vulkanerlebnis Parkstein" ist ungebrochen. 12 800 Besucher übertrafen die anfangs des Jahres ausgesprochenen Erwartungen um rund zwanzig Prozent, berichtete Museumsleiterin Susanne Moldaschl bei der Marktgemeinderatssitzung. Im September verzeichnete das Museum mit 1669 Besuchern den größten Ansturm. Aus dem Jahresbericht der Museumsleiterin ging hervor, dass die Veranstaltungen wie das Strauss-Konzert oder szenische Führungen zum Tag der offenen Tür erfolgreich waren. Großartige Unterhaltung verspricht in diesem Jahr ein "Böhmischer Abend" am 29. Oktober mit Musik, Essen und Getränken aus diesem Landesteil. Dazu informiert das Museum über Kaiser Karl IV.

Das Basaltron als neue Sehenswürdigkeit, der geodätische Referenzpunkt vor dem Landrichterschloss und ein neues Wegeleitsystem im Ort tragen zum Zuwachs der Gäste bei. Im Museum selbst haben laut Moldaschl 45 Prozent der Gäste die normale Tour gemacht, knapp 19 Prozent nahmen an Museumsführungen teil, 23 Prozent der Führungen waren für Kinder. Immer mehr werden Seniorenführungen angenommen.

Mobile ToiletteBei der Sitzung des Marktgemeinderates standen eine Lautsprecheranlage und eine mobile Toilette am Friedhof zur Debatte. Die Lautsprecher seien bereits öfters angeregt worden und erscheinen sinnvoll, meinte Bürgermeisterin Tanja Schiffmann. Es sei vorgesehen, am Leichenhaus zwei Lautsprecher anzubringen. Hinsichtlich einer massiven Toilette hatte Schiffmann wegen der Planungen eines neuen Leichenhauses in ein paar Jahren Bedenken. Auch eine mobile Toilette solle nicht an eine Baustelle erinnern. Nachdem auf einen Wasser- und Kanalanschluss verzichtet werden soll, müsse es eine "chemische Lösung" geben.

Marktrat Martin Bodenmeier regte dennoch eine Anlage mit Strom, Wasser- und Kanalanschluss an, damit "auch die Hände gewaschen werden können". Dies sei bei "einfachen Mobiltoiletten" auch möglich, widersprachen Gemeinderatsmitglieder. (bey)
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